José Manuel Durão Barroso, von 2004 bis 2014 Präsident der Europäischen Kommission und zuvor Premierminister von Portugal (2002-2004), ist Eröffnungsredner auf dem FONDS professionell KONGRESS am 30. und 31. Januar 2019 in Mannheim.

Nach seinem Studium begann Barroso eine akademische Laufbahn. Als Assistenzprofessor spezialisierte er sich an der Universität Lissabon auf Internationale Politik und setzte seine akademische Karriere in Genf und am Political Sciences Department der Georgetown University in Washington D.C. fort, wo er Forschungen für sein Doktorat vorantrieb. Nach seiner Rückkehr nach Lissabon wurde er 1980 Leiter der Abteilung für internationale Beziehungen an der Universität Lusíada in Lissabon.

Im Jahr 1999 wurde er zum Präsidenten der PSD in Portugal gewählt und in Folge dreimal wiedergewählt. In der gleichen Zeit bekleidete er das Amt des Vizepräsidenten der Europäischen Volkspartei. Als portugiesischer Staatssekretär für Auswärtige Angelegenheiten und Zusammenarbeit spielte er 1991 eine Schlüsselrolle als Vermittler des Bicesse-Friedensabkommens für Angola. Zudem nahm er unter der Schirmherrschaft des Generalsekretärs der Vereinten Nationen die Gespräche mit dem indonesischen Außenminister auf, die letztlich zur Unabhängigkeit Osttimors führten.

Unter seiner Führung gewann die PSD 2002 die Parlamentswahlen, und Barroso wurde im April des gleichen Jahres zum Premierminister Portugals ernannt. Rund zwei Jahre später wurde er vom Europäischen Parlament zum Präsidenten der Europäischen Kommission gewählt.

Nach dem Ende seiner zweiten Präsidentschaft im Jahr 2014 hielt er Gastvorlesungen an den Universitäten in Princeton, Berkeley, Genf und Lissabon. Seit März 2015 ist Barroso Präsident der UEFA-Stiftung für arme Kinder. Seit Juli 2016 berät er als Non-Executive Chairman die US-Investmentbank Goldman Sachs.

Der 62-jährige Vater von drei Kindern wurde mit zahlreichen Ehrentiteln ausgezeichnet und erhielt über 60 Auszeichnungen, Preise und Ehrungen. Er ist Autor zahlreicher Publikationen über Politikwissenschaft, internationale Beziehungen und die Europäische Union.

Auf der Kongressbühne in Mannheim beleuchtet Barroso die Rolle Europas in der Weltwirtschaft, stellt seine visionären Überlegungen vor, die durch die nächste Krise führen könnten und schildert seine Sicht der Dinge zu aktuellen Brexit-Entwicklungen.

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