Bei der nordischen Fondsgesellschaft Nordea ist man davon überzeugt, dass der nach wie vor wachsende Klima- und Umwelttrend auch künftig noch attraktive Anlagemöglichkeiten bietet. Unter dem Motto "Prima Klima ins Depot" war deshalb Henning Padberg, Portfoliomanager des Nordea 1 – Global Climate and Environment Fonds, nach Mannheim zum FONDS professionell KONGRESS gekommen, um mit so manchem Vorurteil aufzuräumen. So sei zum Beispiel die im Markt immer noch häufig kolportierte Einschätzung, Klimalösungen seien abhängig von Subventionen, längst von der Realität überholt worden, klärte Padberg in seinem Vortrag auf. Denn heute seien in der Regel ökonomische Argumente die Hauptantriebskraft für eine Richtungsänderung hin zu "grünen" Lösungen.

Der Aktienfondsmanager kann mit seinem Team inzwischen auf fast zehn Jahre Erfahrung in dieser Anlagekategorie zurückblicken. Padberg sieht dabei das Nordea-Angebot weniger unter dem Nachhaltigkeitsaspekt, sondern unter dem nach wie vor vorhandenen Wachstumspotenzial des Segments Klimalösungen, die ihren Beitrag für die Realwirtschaft leisten und dabei gleichzeitig einen positiven Performancebeitrag bieten, eben weil sie nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch Sinn machen. Im Gespräch erläutert Padberg detailliert den Anlageprozess in seinem Fonds und gibt anschauliche Beispiele, wie selbst Lösungen, die auf den ersten Blick dem Nachhaltigkeitsaspekt zu widersprechen scheinen, durchaus sinnvoll sein können, weil sie in Sektoren wie Transport, Landwirtschaft und Energie, aber auch in der Bauwirtschaft und in der Luftfahrtindustrie unterm Strich einen positiven Beitrag leisten können und gleichzeitig eine attraktive Rendite abwerfen. (hh)