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DWS Deutschland: Update

Wie beurteilt Tim Albrecht die Lage an den Märkten und wie richtet er den DWS Deutschland darauf aus? Im Update steht der Fondsmanager Rede und Antwort.

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20.02. | 2012

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Bad Bank der WestLB klagt Deutsche Bank auf mindestens 300 Mio. US-Dollar

Die Deutsche Bank sieht sich im Zusammenhang mit der internationalen Finanzkrise erneut mit einer Klage konfrontiert. Mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar verlangt die sogenannte Erste Abwicklungsanstalt (EAA), besser bekannt als "Bad Bank" der WestLB, und zieht deshalb in den USA vor Gericht. Grund ist die fehlerhafte Beratung beim Verkauf von Hypothekenpapieren, berichtet n-tv-Online.

Die Bad Bank der WestLB hat beim Supreme Court in New York Klage gegen die Deutsche Bank erhoben. Der Streitwert beträgt 512 Millionen Dollar. Wegen angeblich fehlerhafter Beratung beim Verkauf von Hypothekenpapieren soll die Deutsche Bank Schadenersatz zahlen, fordert die Bad Bank der WestLB, die als Erste Abwicklungsanstalt (EAA) firmiert. Sie verlangt, laut Angaben der dpa, mindestens 300 Millionen US-Dollar als Wiedergutmachung.

In diesem konkreten Fall hat die zur Ersten Abwicklungsanstalt (EAA) gehörende Zweckgesellschaft Phoenix Light SF bei einem Gericht in New York ihre Klage eingereicht. Dabei sind die Erfolgsaussichten der Klage sehr ungewiss. Erst in der vergangenen Woche hatte ein Richter zwei ähnlich lautende Klagen anderer Investoren abgewiesen. Die Begründung der Richter war beide Male, dass die Kläger ihre Vorwürfe nicht ausreichend belegen konnten.

In der Zweckgesellschaft Phoenix Light SF liegen die richtig toxischen Papiere der WestLB-Bad-Bank. Ursprünglich hatten die hier gehaltenen Papiere einen Wert von rund 23 Milliarden Euro. Um einen Neustart der WestLB zu ermöglichen, wurden diese Papiere Anfang 2008 in der Phoenix Light SF abgeladen. Die WestLB selbst wird bis zum 30. Juni 2012 als Marke vom Markt verschwunden sein, berichtet n-tv-online. (cs)

Quelle:FONDS professionell

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