
DWS Concept Kaldemorgen: Update
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AnzeigeUBS: Quartalsgewinn bricht um 76 Prozent ein
Die UBS hat in einem von der Schuldenkrise geprägten Marktumfeld einen Gewinneinbruch erlitten. So meldete die größte Schweizer Bank einen Gewinneinbruch im Schlussquartal von 76 Prozent, nachdem das Investmentbanking zum zweiten Mal in Folge einen Quartalsverlust vermelden musste.
Der Nettogewinn ist im letzten Quartal auf 393 Millionen Schweizer Franken (325 Mio. Euro) gefallen. Im Jahr zuvor waren es im Schlussquartal noch 1,66 Milliarden Franken (1,37 Mrd. Euro). Auf das Ergebnis drückte vor allem der Verlust im Investmentbanking, der 256 Millionen Schweizer Franken ausmachte. Im Gesamtjahr hat die UBS einen Reingewinn von 4,2 Milliarden Franken (3,48 Mrd. Euro) erwirtschaftet.
Mit den schlechten Quartalszahlen wurden die Erwartungen der Experten enttäuscht. Von Bloomberg befragte Analysten gingen von einem Gewinn vor Steuern von durchschnittlich 721 Millionen Franken aus. Ähnliche Ergebnisse brachte die von der Nachrichtenagentur AWP durchgeführte Expertenumfrage. Dort gingen die Experten von einem Nettogewinn von 669 Millionen Schweizer Franken für das letzte Quartal aus.
Bonus-Pool wird um 40 Prozent reduziert
Als Konsequenz nach den wiederholten Verlusten der Investmentbanksparte hat die UBS für das vergangene Jahr ihren Bonus-Pool um 40 Prozent verkleinert. Für die Investmentbanker fällt der Bonustopf, laut Neuer Zürcher Zeitung, sogar um 60 Prozent tiefer aus.
Derweil läuft das Kostensenkungsprogramm weiter auf Hochtouren. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres hat die UBS die Zahl ihrer Mitarbeiter um rund 1100 gesenkt. Insgesamt sollen weitere knapp 3000 Stellen abgebaut werden. Dabei soll vor allem im Investmentbankingbereich die Zahl der Mitarbeiter um über 1000 auf dann insgesamt 16.000 reduziert werden. (cs)
Quelle:FONDS professionellBanken & Versicherungen
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