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15.02. | 2012

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Preismanipulation? Sieben Banken im Visier der kanadischen Justiz

Kanadische Ermittler haben mehrere Finanzinstitute wegen möglichen Manipulationen von Zins-Derivaten ins Visier genommen, wie Bloomberg berichtet. Bei den Instituten handelt es sich um die Deutsche Bank, JPMorgan Chase & Co. und HSBC Holdings, Citigroup Inc., Royal Bank of Scotland Group Plc, ICAP Plc and RP Martin Holdings Ltd., wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, die Mitarbeiter von Bloomberg News einsehen konnten.

Insgesamt sollen mindestens diese sieben Unternehmen eine aktive Rolle in der mutmaßlichen Verschwörungs-Causa gespielt haben. Geklagt hatte eine andere Bank, die ihren Namen aktuell auf Basis eines Immunitätsersuchens unter Verschluss ist, die den Firmen Preismanipulation von Derivaten weltweit unterstellt.

Aktuell untersucht die Wettbewerbsbehörde des Landes das Verhalten der jeweiligen Unternehmen in den Jahren zwischen 2007 und 2010, wie aus Unterlagen hervorgeht, die beim Obersten Gerichtshof der Provinz Ontario eingereicht worden sind, wie Bloomberg schreibt.

Eine definitive Anklage besteht zum aktuellen Zeitpunkt allerdings nicht, wie Alexa Keating, eine Sprecherin des Wettbewerbsbüros in der Nacht zum Mittwoch gegenüber Bloomberg News in einer Email erklärt hat. Bisher habe man noch kein Fehlverhalten festgestellt und es sei auch noch kein Vorwurf gegen die Banken erhoben worden.  Von den Instituten selbst habe es bisher noch keine Stellungnahme zu den Manipulations-Vorwürfen gegeben, wie Bloomberg schreibt. (ir)

Quelle:FONDS professionell

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