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07.02. | 2012

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Macquarie baut Team für Akquisitionsfinanzierung auf

Macquarie Capital baut für den deutschsprachigen Raum ein eigenes Akquisitionsfinanzierungsteam mit Sitz in Frankfurt auf. Rolf Holtmann wird den neuen deutschen Geschäftsbereich ab 1. April 2012 als Managing Director leiten. Damit erweitert Macquarie künftig das Leistungsspektrum für Transaktionen und engagiert sich künftig auch im deutschsprachigen Raum stärker im Bereich von Senior und Mezzanine Debt sowie anderen nachrangigen Finanzierungsformen.

Rolf Holtmann bringt 18 Jahre Erfahrung aus dem Bereich Corporate Finance und Investmentbanking mit. In den vergangenen neun Jahren war er für das Corporate und Investment Banking der Société Générale tätig, zuletzt als Leiter des Bereiches Leveraged Finance Deutschland, Österreich und Mittel- und Osteuropa sowie als Mitglied der Geschäftsleitung der Société Générale Deutschland. Unter seiner Führung wurden unter anderem Transaktionen wie SLV und CABB in Deutschland finanziert sowie die Übernahme von Polkomtel in Polen, dem größten Leveraged Buyout in Europa seit 2008.

Marco Schunder als weitere personelle Verstärkung

Ebenfalls zum 1. April 2012 wird das neue Akquisitionsfinanzierungsteam von Marco Schunder als Director verstärkt. Er war in den vergangenen neun Jahren gemeinsam mit Rolf Holtmann im Bereich Corporate und Investment Banking der Société Générale tätig. Zuletzt verantwortete er als Director der Société Générale die Strukturierung und operative Umsetzung von Leveraged Buy-Out Transaktionen.

 „Wir freuen uns sehr, mit Rolf Holtmann und Marco Schunder zwei ausgewiesene Experten bei Macquarie zu begrüßen“, sagte Rainer Langel, Leiter von Macquarie Capital in Deutschland. „Dank ihrer langjährigen Erfahrung und Expertise werden beide den Ausbau unseres neuen Bereiches Akquisitionsfinanzierung  ebenso wie die Weiterentwicklung unseres Advisory-Angebots maßgeblich vorantreiben.“

Kürzlich hat Macquarie Capital Bosch beim Verkauf des Basisbremsen-Geschäfts beraten. Ferner beriet die Bank die Arbeitnehmervertreter des Aufsichtsrates von ThyssenKrupp beim Verkauf des weltweiten Edelstahlgeschäfts Inoxum an Outokumpu Oyi.

Dank des Wachstums der vergangenen Jahre ist Macquarie im deutschen Markt mit einem breiten Service-Spektrum präsent, wie das Unternehmen in eigener Sache anmerkt: Macquarie Capital bietet Finanzdienstleistungen im Bereich Mergers und Acquisitions, Restrukturierung, Equity und Debt Capital Markets, Corporate Broking, Eigenkapitalplatzierungen und Principal Products an. Macquarie Securities ist im Bereich Aktienhandel und Research tätig. Ferner tritt Macquarie Funds Group als institutioneller Infrastrukturinvestor auf, so zum Beispiel kürzlich bei der Akquisition von Thyssengas. Aus dem Münchener Büro bietet der Geschäftsbereich zudem Kunden fonds- und aktienbasierte Produkte an.

Exotische Finanzinstrumente werden auf den Prüfstand gestellt

Aufgrund ungünstiger Marktentwicklungen überprüft die Macquarie Gruppe die künftige Aufstellung ihres Geschäfts mit strukturierten Produkten und exotischen Finanzinstrumenten in Europa. Zu den möglichen Optionen gehört auch dessen Einstellung.

Die Geschäftsbereiche Advisory, Aktienhandel, Research und Fondsmanagement sind von der Diskussion über das Geschäft mit strukturierten Produkten und exotischen Finanzinstrumenten nicht betroffen. Sie bleiben weiterhin integraler Bestandteil von Macquaries Strategie in Deutschland und Europa und werden unverändert fortgeführt, wie das Unternehmen in einer Aussendung schreibt. (ir)

Quelle:FONDS professionell

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