Der Verwaltungsrat des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) hat in seiner jüngsten Sitzung den Vertrag mit dem amtierenden Vorstand Klaus Müller um fünf Jahre bis 2024 verlängert. Müller ist seit 2014 Vorstand der Verbraucherschützer. Zuvor war der studierte Volkswirt acht Jahre lang Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, Landesminister und Bundestagsabgeordneter. "Mit Klaus Müller an der Spitze des vzbv ist der zivilgesellschaftliche Verbraucherschutz in Deutschland sehr gut aufgestellt. Die erfolgreiche verbraucherpolitische Arbeit und der Aufbau der Marktwächter in den vergangenen Jahren hat uns bewogen, den Vorstandsvertrag vorzeitig um weitere fünf Jahre zu verlängern", sagt Ulrike von der Lühe, Vorsitzende des Verwaltungsrates.

Für die nächsten vier Jahre würden unter anderem eine verbraucherfreundliche Aufarbeitung des Diesel- und Autokartellskandals, die Einführung einer Musterfeststellungsklage, der Ausbau der Marktwächter, die Einführung eines Algorithmen-TÜVs und ein staatlich überprüftes Tierwohllabel auf der Verbraucherschutzagenda stehen. "Dafür braucht es eine starke Stimme der Verbraucher und eine enge Kooperation des vzbv mit den Verbraucherzentralen und unseren Mitgliedsverbänden", so Müller. Der vzbv ist der Dachverband der 16 Verbraucherzentralen der Länder und 24 Verbraucherschutzorganisationen. Er unterhält Büros in Berlin und Brüssel. (cf)