Die MLP trennt ihr Bank- und Maklergeschäft und hat daher neue Aufsichtsräte für die MLP Finanzberatung und MLP Banking besetzt. Dabei wurde mit Maximilian Lautenschläger ein weiterer Sohn des Unternehmensgründers Manfred Lautenschläger in die Aufsichtsgremien des Konzerns berufen. Sein älterer Sohn Matthias Lautenschläger ist bereits seit August 2015 Aufsichtsrat der ehemaligen MLP Finanzdienstleistungen. Er wird sich außerdem im Rahmen der nächsten Hauptversammlung im Juni zur Wahl für den Aufsichtsrat der MLP SE in der Konzernholding stellen. Der Unternehmensgründer Manfred Lautenschläger wird zu diesem Zeitpunkt nicht mehr für einen Posten im Aufsichtsrat kandidieren.  

"Mit dem Eintritt von Maximilian Lautenschläger in den Aufsichtsrat der MLP Finanzberatung SE und der Kandidatur von Matthias Lautenschläger für das Aufsichtsgremium der Holding bekräftigt die Familie des Gründers ihr dauerhaftes und generationenübergreifendes Engagement bei MLP", schreibt das Unternehmen dazu in einer Pressemitteilung. Die Neuausrichtung der Konzernstruktur ist seit Ende November 2017 wirksam. Seitdem wird das aufsichtsrechtlich regulierte Bankgeschäft aus der MLP Banking heraus betrieben, das Maklergeschäft erfolgt über die MLP Finanzberatung.  

Mit der ordentlichen Hauptversammlung der MLP Banking, die Anfang Mai stattfinden soll, wird das Gremium verkleinert, "um sich den veränderten Größenverhältnissen der Gesellschaften anzupassen", wie es in der Pressemitteilung heißt. Dem Aufsichtsrat der MLP Banking werden dann ebenfalls drei Mitglieder angehören, zwei Aktionärsvertreter und ein Arbeitnehmervertreter. Neben Matthias Lautenschläger wird zu diesem Zeitpunkt Elke Strathmann aus dem Aufsichtsrat ausscheiden. Über die Besetzung des Vertreters der Arbeitnehmer entscheiden die Arbeitnehmer in einem Wahlverfahren. (cf)