Die europäische Ratingagentur Scope verstärkt ihr Angebot im Bereich der Bewertung von Staatsbonitäten und Länderrisiken. Dazu hat Scope Ratings sein Public Finance Team ausgebaut und die Methodik für Länderratings erneuert. Die Ratings für die weltweit größten Industrienationen werden derzeit künftig auf der Grundlage dieser neuen Methodik überarbeitet.

Die Länderratings von Scope bewerten die Fähigkeit eines Staates, Zahlungsverpflichtungen an Gläubiger vollständig und pünktlich zu bedienen. Scope vergibt dabei Bonitätsbewertungen für Verbindlichkeiten in lokaler Währung sowie in Fremdwährungen, unter Verwendung langfristiger sowie kurzfristiger Rating-Skalen. Gestützt wird die Methodik von aktuellen Studien zu Risiken für die Stabilität von Staatsfinanzen sowie des globalen Finanzsystems, welche im Zuge der Weltfinanzkrise zu Tage getreten sind. Die detaillierte Methodik finden unsere Leser hier.

Giacomo Barisone leitet das Public Finance Team
Das Public Finance Team ist von Frankfurt und London aus tätig und wird von Giacomo Barisone geleitet. Vor seinem Einstieg bei Scope in diesem Jahr hatte Barisone fünf Jahre lang als Senior Vice President die Analyse europäischer Länderratings und supranationaler Emittenten bei der Sovereign Ratings Group von DBRS geleitet. Davor war er als Executive Director der Debt Capital Markets Group bei UBS und als Vice President bei Moody’s in London beschäftigt.

Das Public Finance Team
Neben Giacomo Barisone besteht das Team aus erfahrenen Experten für die Analyse von Staatsbonitäten und Länderrisiken: Ilona Dmitrieva ist als Director Public Finance von London aus tätig. Bevor sie 2015 zu Scope kam, arbeitete sie insgesamt zehn Jahre bei Dun & Bradstreet sowie Moody’s und Fitch. John Francis Opie arbeitet als Associate Director von Frankfurt aus. Zuvor war er 20 Jahre als Senior Economist bei der Feri Euro Rating Services und sechs Jahre bei der BAK in Basel tätig. Der Analyst Jakob Suwalski war vor seinem Wechsel zu Scope bei der Commerzbank und der Eurohypo tätig. Associate Analyst Levon Kameryan arbeitete zuvor als Economist bei der Deutschen Bank und der Zentralbank von Armenien. (cf)