Der 45-jährige Stefan Bill übernimmt ab dem 1. April 2018 den Vorstandsvorsitz bei der Sparkasse Ulm. Er löst den langjährigen Vorstandschef Manfred Oster ab, der nach über 32-jähriger Vorstandstätigkeit im März 2018 in den Ruhestand geht. In seiner neuen Position übernimmt Bill die Verantwortung für die Bereiche Betriebswirtschaft, Compliance, Interne Revision und Organisation. Zudem leitet er den Personalbereich sowie das Private Banking. 
 
Der neue Mann kommt von der Sparkasse im bayrischen Altötting-Mühldorf, deren Vorstandsvorsitz er seit 2013 innehat. Seine berufliche Karriere startete der gelernte Bankkaufmann bei der Stadtsparkasse Augsburg, wo er als Controller tätig war. Nach Station bei einer Softwaregesellschaft der bayrischen Sparkassen wechselte er als stellvertretender Bereichsleiter Marktpreisrisiko zum Sparkassenverband Bayern. Von 2005 an leitete er die Bereiche Gesamtbanksteuerung und Finanzen bei der Sparkasse Günzburg-Krumbach. In 2009 trat er in den Vorstand der Sparkasse Altötting-Burghausen ein.

Die Sparkasse Ulm, die im Jahr 2013 wegen der Kündigung von hochverzinslichen "Scala"-Ratensparverträgen in Kritik kam, hat eine Bilanzsumme von knapp sechs Milliarden Euro und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter. (mh)