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DWS Top 50 Asien: Update

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13.01. | 2012

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Causa Amis: Republik verlängert Vergleichsfrist

In der Causa Amis hat die Republik Österreich die Frist zur Unterzeichnung des Vergleichsangebotes für geschädigte Anleger auf 29. Februar verlängert. Wer den Vergleich annimmt, erhält von der Republik 27 Prozent der Schadenssumme ausbezahlt, darf dann aber weder die Anlegerentsschädigung für Wertpapierfirmen (AeW) noch die Republik klagen. Der geschätzte Gesamtschaden der über 10.000 Amis Geschädigten beträgt rund 120 Millionen Euro.

Laut Johannes Gotsmy, Geschäftsführer der AeW, hat nun der Bund die Option gelöst die Amis Kunden, die dem Vergleich zugestimmt haben, bereits mit der 27 prozentigen Vergleichsquote auszuzahlen. Heinz Kapferer, Chef der Gruppe „Berater helfen Amis-Geschädigte“ (BHAG) ist empört darüber. „Von der 83 prozentigen Zustimmungspflicht ist keine Rede mehr. Jeder Amis Anleger, der das Abfindungsangebot unterschreibt, erhält von der Republik sehr rasch die 27 Prozent von der Summe und das obwohl sich bis jetzt nur etwa 35 Prozent aller AMIS Anleger für das Abfindungsangebot entschieden haben. Gotsmy hält dagegen, dass die 83 prozentige Zustimmung zum Vergleichsangebot der Republik eine Grenze darstellt, bei der die Republik auszahlen muss. Es steht der Republik aber frei mit den Auszahlungen der Schadenssummen zu beginnen bevor diese Quote erreicht ist.

Die Advofin, Prozessfinanzierer des Amis Sammelklagevereins, die cirka 2500 Geschädigte vertritt und die BHAG, die laut eigenen Angaben rund 3800 Anleger vertritt, haben allerdings wiederholt darauf hingewiesen, dass das Vergleichsangebot zu gering sei. Advofin hat bereits begonnen die Republik sowie die AeW mit Klagen einzudecken und bezieht sich dabei auch auf ein OGH-Urteil, wonach der Staat Amis-Anleger mit bis zu 20.000 Euro pro Person entschädigen muss. Kapferer meint, dass die Republik eine völlig unklare Entschädigungshöhe aus Luxemburg als Basis berücksichtigt, demnach sollen über 60 Prozent des Schadens aus der Liquidation der Luxemburger Amis-Fonds wieder gutgemacht werden. Gotsmy meint im Gespräch mit FONDS professionell, dass aus der Liquidation der beiden Luxemburger Fonds etwa 90 Millionen Euro bereits als Anlegergeld ausgewiesen wurden, die tranchenweise ausgezahlt würden.(cs)
 

Quelle:FONDS professionell

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