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14.12. | 2011

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Global-Finanz bleibt auf Expansionskurs

Trotz anhaltender Finanz- und Eurokrise konnte die Global-Finanz AG aus Bonn auch im Geschäftsjahr 2010/2011 (07/2010 bis 06/2011) ihr Ergebnis nochmals verbessern. In einem schwierigen Marktumfeld steigerte sie  die Provisionserlöse im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 Prozent. Auch beim Umsatz gab es ein Plus: hier legte der Bonner Allfinanz-Dienstleister von 31,20 Millionen Euro auf 33,57 Millionen zu. Mit dieser Bilanz untermauert die Global-Finanz ihre Position unter den Top-Ten der deutschen Allfinanz-Dienstleister, wie das Unternehmen in eigener Sache anmerkt.

Schon im vergangenen Geschäftsjahr 2009/2010 konnte der Finanzdienstleister mit einem positiven Ergebnis überzeugen: während die Provisionserlöse ein Plus von 1,53 Prozent aufwiesen, steigen die  Umsätze  von 30,73 Millionen auf 31,20 Millionen Euro.

Private Gesundheitsvorsorge als Positiv-Treiber – Abflüsse im Kapital- und Investmentbereich

Für Michael Heinze, Vorstand der Global-Finanz, ist die nochmalige Ergebnissteigerung keine Überraschung. „Im Bereich der privaten Gesundheitsvorsorge hatten wir im vergangenen Jahr für 2010/2011 ein großes Potenzial ausgemacht, das wir für das abgeschlossene Geschäftsjahr ausschöpfen konnten. Dass wir mit unseren Prognosen richtig lagen, zeigt auch der Bilanzgewinn, den wir im Vergleich zum Vorjahr nochmals steigern konnten.“

Und mit einer Eigenkapitalquote von über 50 Prozent ist gewährleistet, dass die Global-Finanz auch zukünftig über eine solide Kapitalausstattung verfügt. Weiteren großen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg hatten die Produkte zur Altersvorsorge, Absicherung und Berufsunfähigkeit sowie Baufinanzierungen und Sachversicherungen. Im Kapital- und Investmentbereich dagegen machte sich die anhaltende Finanzkrise weiterhin bemerkbar.

Langfristig angelegte Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor

Im Gegensatz zu zahlreichen Wettbewerbern gehört die Global-Finanz keinem Banken- oder Versicherungskonzern an und ist insofern nicht an bestimmte Produkte gebunden, wie das Unternehmen in eigener Sache betont. Diese neutrale und ausschließlich kundenorientierte Beratung werde durch den Maklerstatus der Finanzplaner garantiert.

Die zweite Säule des Erfolgs sind die hauseigenen Finanzplaner, von denen etliche ehemalige Kunden der Global-Finanz sind, wie Vorstandschef Heinze in einem Interview verriet. Die Zusammenarbeit zwischen Finanzplanern und Kunden sei langfristig angelegt, wobei der einzelne Global-Finanz Mitarbeiter im Schnitt 14 Jahre für das Unternehmen tätig ist.

Ausblick für 2012: Immobilienfinanzierungen und Multi Asset-Fonds gefragt

Was das neue Jahr angeht, dürfte diese weiter von Unsicherheit an den Märkten charakterisiert sein, ist Heinze überzeugt. Das dominante Thema dürfte dabei zunächst die Euroschuldenkrise sein, auch wenn sich derzeit noch nicht absehen lasse „in welche Richtung das Ganze läuft.“

Zu den Gewinnern dieser Entwicklung zählen Heinze zufolge  Immobilienfinanzierungen, die bereits seit etlichen Monaten eine deutliche Nachfrage verzeichnen und auch bei Multi Asset Fonds „bleibt die Story intakt“. Weiteres Potenzial sieht Heinze zudem bei Dread Disease-Policen und dem Thema Pflege, wobei beides aber eher Nischenthemen sind, die keinen breiten Absatzmarkt finden, „da man auch ungern darüber spricht“, wie der Global-Finanz-Chef anmerkt. Deutlich schlechtere Aussichten haben ihm zufolge geschlossene Fonds, die „mittlerweile nahezu gänzlich als Anlageklasse aus dem Rennen sind.“

Weiterbildung essentiell

Ein Thema, das 2012 ebenfalls weiter auf der Agenda stehen wird, ist das Thema Weiterbildung in der Finanzbranche, ist Heinze überzeugt. Die anziehende Verpflichtung zur Qualifizierung empfindet er tendenziell als produktiv und wichtig. „Sie kommt allerdings zehn Jahre zu spät und birgt in ihrer aktuellen Ausgestaltung in sich die Gefahr, dass sie in einer Überregulierung resultiert, was sich als Eigentor für die Branche erweisen könnte“,  so Heinze.

Expansion bleibt erklärtes Ziel

Was das eigen Unternehmen angeht, hat Heinze für das neue Jahr ebenfalls konkrete Vorstellungen: „Der kontinuierliche  Ausbau der Beraterschaft und der Standorte bleibt ein erklärtes Ziel von Global-Finanz, wobei die optimale Zuwachsrate bei 30 Neueinstellungen pro Jahr liegt“, so Heinze.  Was neue Filialen angeht steht aktuell unter anderem Köln auf dem Plan, wo schon bald ein zweites  Büro eröffnet werden soll. (ir)

 

Der Allfinanz-Dienstleister Global-Finanz wurde 1979 von Rudolf J. Schmitz gegründet und betreut mittlerweile über 115.000 Privatkunden. Im Fokus steht die  ganzheitliche Finanzplanung, die auf Basis des intern entwickelten Computer-Finanz-Gutachtens  (CFG) erfolgt. Aktuell ist Global-Finanz mit rund 300 Finanzplanern an 83 Standorten in Deutschland präsent. Sitz des Unternehmens ist Bonn.

Quelle:FONDS professionell

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