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16.02. | 2012

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Kaffeefahrt 2012: Falsche Finanzdienstleister versprechen Gewinnanteil

So genannte Kaffeefahrten stehen im Ruf, dass sie dazu dienen, unbedarften Mitbürgern überteuerte Produkte anzudrehen. Traditionell werden dabei Schmuck, Kleidung und diverse Haushaltsgegenstände - Stichwort Heizdecke - "unverbindlich" präsentiert. Neuerdings haben unseriöse Anbieter jetzt offenbar eine neue Masche entdeckt, ihre Opfer quasi durch die Hintertür zu Kaffeefahrten zu verleiten – nämlich getarnt als Finanzdienstleister.

Wie n-tv und dpa berichten wurde Konsumenten von angeblichen Finanzdienstleistern schriftlich vorgegaukelt, dass für sei ein Restguthaben aus einer Gewinnsumme von 1000 Euro erstritten wurde. Dabei werde betont, dass es sich um das "letzte Angebot" handle und der Gewinn nun persönlich bei einer Zweigstelle des Finanzdienstleisters abgeholt werden könne, wie die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt berichtet. Ein geeignetes Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt werde kostenlos gestellt.

Die Verbraucherschützer warne davor, sich auf das Angebot einzulassen. Es diene einzig dem Ziel, den Angeschriebenen auf eine Kaffeefahrt zu locken, auf der dann letztlich wieder überteuerte Produkte verkauft würden. Sie raten Betroffenen dazu, weder auf die Briefe oder auf weitere Erinnerungsschreiben zu reagieren, die ebenfalls verschickt werden. Darin behaupten die "Anbieter", dass  bereits Kosten entstanden seien und diese bei Nichtantritt der Fahrt dem Adressaten des Schreibens in Rechnung  gestellt würden. Das Alles entbehre jedoch  jeder Grundlage und es bestehe kein Zwang zur Teilnahme, wie die Verbraucherschützer betonen.  Mit einer Gewinnauszahlung sei zudem nicht zu rechnen. (ir)

Quelle:FONDS professionell

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