"Potenziell bietet die DLT einige Vorteile durch die gemeinsame Datenhaltung, die Abstimmungsprozesse bei komplexen arbeitsteiligen Wertschöpfungsketten vermeiden kann", heißt es im Monatsbericht der Bundesbank. Weitere Vorteile der Technologie könnten unter anderem eine höhere Transparenz und gegebenenfalls mehr Sicherheit vor Cyberangriffen sein. Schließlich könnte die Abwicklung fortgeführt werden, selbst wenn zum Beispiel ein Knoten ausfiele oder blockiert würde.

Demgegenüber stünden aber Herausforderungen, so die Bundesbank-Experten. Dazu gehörten unter anderem die Wahrung der Vertraulichkeit, die gerade für die Bekämpfung von Geldwäsche notwendige Identifizierbarkeit und die Frage, wie und durch wen die Entsprechung der auf der Blockchain transferierten Werte zur realen Welt sichergestellt werden kann. Bei Bitcoin, dem noch immer bekanntesten DL-Netzwerk, spiele der reale Bezug keine Rolle, denn Bitcoins seien rein virtuell und hätten außerhalb der Blockchain keine Existenz.

Auf diesen Erkenntnissen aufbauend analysiert der Bericht das Potenzial der Technologie für die einzelnen Bereiche des Finanzsektors – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben. (mb)