Ganz generell darf die Asset-Management-Branche mittelfristig optimistisch in die Zukunft blicken. Das lässt zumindest eine Studie der Beratungsgesellschaft PwC erwarten. Demnach soll das weltweit verwaltete Fondsvermögen bis 2025 von derzeit 85 auf 145 Billionen US-Dollar (125 Bio. Euro) steigen – das wäre ein Zuwachs um 70 Prozent binnen acht Jahren beziehungsweise ein jährliches Wachstum von fast acht Prozent. Allerdings werden nicht alle Fondsgesellschaften gleichermaßen davon profitieren, denn die Branche befindet sich in einem Umbruch.

Die Kluft wird größer
Auf der einen Seite nehmen börsengehandelte Indexfonds (ETFs) den aktiven Managern Tag für Tag Marktanteile ab, auf der anderen Seite sorgen niedrige Zinsen für mehr Kos­tenbewusstsein und damit für konstanten Gebührendruck. Berücksichtigt man noch den weiter steigenden Regulierungsaufwand, ist davon auszugehen, dass die Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern in den kommenden Jahren tendenziell größer wird. Sieht man sich die jüngste Entwicklung der verwalteten Vermögen per Jahresmitte an, wird diese Einschätzung bestätigt. Jüngst kam es zu Fusionen und Übernahmen.

Daher stellt sich die Frage, wer unter den Giganten von diesem Trend profitieren konnte, und wer nicht. Im ersten Sub-Ranking widmen wir uns jedenfalls den Aufsteigern des aktuellen Rankings: Wer konnte die meisten Konkurrenten überholen? Wer ist also der Aufsteiger des Halbjahres? Die Antwort finden Sie in der Bilderstrecke oben! (aa/hw)