Die offiziellen Zahlen zur Inflation liegen weiterhin im grünen Bereich, bei einzelnen Segmenten hat die Preissteigerung allerdings merklich angezogen. Im ersten Quartal 2017 sind die Preise der Vermögen deutscher Haushalte im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent gestiegen, zeigt der Flossbach von Storch Vermögenspreisindex.

Damit hat sich der Preisanstieg deutlich beschleunigt, im letzten Quartal 2016 hat der Anstieg im Vorjahresvergleich bei 4,5 Prozent gelegen. Der Gesamtindex entspricht der gewichteten Preisentwicklung des Sach- und Finanzvermögens, das deutsche Haushalte besitzen.

Von der Entwicklung profitieren vor allem Haushalte mit einem hohen Vermögen. Menschen mit wenige Immobilienbesitz und geringem Betriebsvermögen leiden am stärksten von der Inflation der Vermögenspreise. Damit wird es vor allem für junge Familien immer schwerer, Vermögen aufzubauen.

Aktien legen am stärksten zu
Bei den einzelnen Vermögensarten waren deutliche Unterschiede zu erkennen: Am stärksten haben im Vergleich zum Vorjahresquartal Aktien mit 17,6 Prozent zugelegt, gefolgt von Preisen für Betriebsvermögen mit 14,1 Prozent und Immobilien mit 5,8 Prozent. (fp)