Nach längerem Zittern und unzähligen Verhandlungen hat es geklappt: Der Flugzeughersteller Airbus hat von seinem Premiumkunden Emirates eine große Bestellung erhalten. Die Order umfasst 36 Maschinen des doppelstöckigen Jumbos A380, davon 20 Exemplare fest und 16 optional. Der Listenpreis der Bestellung beträgt laut Airbus 16 Milliarden US-Dollar.

Da die Zukunft des A380, der sich in den vergangenen Jahren nicht verkaufen ließ, ungewiss war und sogar die Produktion gedrosselt wurde, ist diese Nachricht auch für die Manager der deutschen Flugzeugfonds erfreulich, die diese Maschinen finanziert haben. Denn einerseits ist die A380-Produktion laut Airbus für weitere zehn Jahre gesichert. Andererseits könnte die neue Bestellung, die ein Vertrauensbeweis von Emirates in das Flugzeug ist, die Nachfrage nach neuen und gebrauchten Maschinen dieses Typs ankurbeln. Zurzeit befinden sich wie berichtet vier A380 von Dr. Peters-Fonds im so genannten Remarketing. (ae)