Frauen können nicht mit Geld umgehen, oder besser gesagt: Man lässt sie nicht. Zu diesem Schluss kommt unweigerlich, wer die aktuellen Verhältnisse im globalen Fondsgeschäft genauer betrachtet. Denn da zeigt sich rasch: Im Asset Management herrscht eine gewisse Macho-Kultur.

Männer sind deutlich in der Überzahl – sowohl, was die schiere Anzahl der von ihnen betreuten Fonds als auch, was die Höhe der ihnen anvertrauten Kundenvermögen anbelangt. "Die meisten Frauen begründen ihre Abkehr vom Fondsmanagement mit der männlich dominierten Kultur in der Finanzbranche", bestätigte Ann Richards, Chefin des britischen Investmenthauses M&G, unlängst in einem Interview.

Dennoch: Einige Frauen kämpfen sich durch und finden ihren eigenen Weg in die Asset-Management-Branche – oftmals sehr erfolgreich. Wir testen, ob Sie das Ausmaß des Geschlechter-Ungleichgewichtes sowie einige der bekanntesten Portfoliomanagerinnen kennen. (jb)