Um von der Ratingagentur Morningstar das beste aller möglichen Ratings zu bekommen, muss ein Fonds in allen wesentlichen Bereichen überzeugen. Dazu gehören die Kategorien People (Fondsmanagement), Process (Anlageprozess), Price (Gebühren), Parent (Fondsgesellschaft) und Performance. Fonds können auch im Laufe der Zeit auf den Gold-Status hochgestuft werden. "Allerdings sind die Gründe dafür weniger eindeutig als bei einer Herabstufung", erklärt Morningstar-Analystin Barbara Claus. So führt etwa ein Managerwechsel nur selten direkt zu einem Rating-Upgrade.

Insgesamt stehen Anlegern und Beratern die nachfolgenden 27 Fonds mit Vertriebszulassung in Deutschland mit dem höchstmöglichen Morningstar-Analyst-Rating zur Verfügung:

Fondsmanager sollten zwar über langjährige Erfahrung auf ihrem jeweiligen Gebiet verfügen, um die Morningstar-Höchstnote zu bekommen. Es lässt sich allerdings schwer sagen, wann ein Fondsmanager als besonders erfahren gelten kann. Deshalb schauen sich die Morningstar-Analysten zusätzlich zur Berufserfahrung immer auch weitere Aspekte an und analysieren etwa, wie konsistent ein Manager die Strategie des Fonds umsetzt. "Bei manchen können wir das direkt beurteilen, wohingegen andere erst im Zeitablauf eine entsprechende Überzeugung aufbauen müssen", sagt Claus.

Manager müssen Mehrwert schaffen
Morningstar schaut sich auch die Ressourcen an, die einem Fonds zur Verfügung stehen, wie die Manager- und Analystenteams, deren Berufserfahrung, Track Record sowie personelle Stabilität. "Ein Ausbau der Ressourcen führt jedoch nicht automatisch zu einem Rating-Upgrade", betont Claus. Zunächst müssen die neuen Manager und Analysten in der Praxis beweisen, dass sie gut zusammenzuarbeiten und einen Mehrwert schaffen können. Dann aber steht einer Rating-Heraufstufung nichts mehr im Wege. (fp)