Dank der niedrigen Zinsen und der guten Konjunktur gehören Immobilien weiter zu den beliebtesten Investments – trotz massiver Preissteigerungen. "Immobilien bieten über Mieteinnahmen hohe und planbare Cash-Flows und gehören als Diversifikationsbaustein in jedes Portfolio", schreiben die Analysten der Privatbank M.M.Warburg. Während sowohl der Direktkauf als auch Immobilienfonds etablierte Anlageformen darstellen, vernachlässigen Investoren aber bislang eine Investment-Möglichkeit: Real Estate Investment Trusts (REITs).

REITs sind börsennotierte Aktiengesellschaften, mithin eine Mischform aus Immobilien- und Aktieninvestment. "Sie vereinen die langfristigen Vorteile aus Wertsteigerungen und stabilen Cash-Flows von Immobilien mit der kurzfristigen Liquidität von Aktien", heißt es von M.M.Warburg. Ein besonderer Vorteil von REITs ist ihr hohes Diversifikationspotenzial. Während sich klassische Immobilienanlagen meist auf einen einzelnen Markt fokussieren, lässt sich mit REITs leicht eine globale Immobilienposition aufbauen.

Investment für Dividenden-Fans
Als weiteren Vorzug nennen die Analysten der Privatbank die Tatsache, dass REITs aufgrund der Regulierung dazu angehalten sind, mindestens 90 Prozent ihrer Erträge und damit nahezu ihre gesamten Cash-Flows auszuschütten. Das qualifiziert sie als Anlage für Dividendenjäger. Die Dividendenrendite von REITs bewegt sich unabhängig von der Anlageregion seit Jahren auf einem Niveau von rund vier Prozent. Damit liegt sie fast doppelt so hoch wie die Dividendenrendite eines breit gestreuten herkömmlichen Aktienportfolios. (fp)