Am 25. Mai tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung DSGVO in Kraft – und in diesem Zusammenhang könnte es zu einer neuen Welle an Phishing-Attacken kommen, warnt der Bankenverband (BDB). Bank- und Berartungskunden, aber auch Finanzprrofis selbst sollten deshalb besonders misstrauisch sein, wenn sie in den nächsten Wochen vermeintlich eine E-Mail von ihrer Bank oder Depotstelle erhalten, in der sie nach sensiblen Daten wie Kontonummer oder PIN gefragt werden oder auf einen "Einwilligungslink" klicken sollen.

Viele Unternehmen schreiben daher derzeit ihre Kunden per E-Mail an, um sie über die Datenschutznovelle zu informieren, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern besser schützen soll. Oft geht es einfach nur darum, ob man einen Newsletter weiter beziehen möchte. Teilweise werden Kunden gebeten, in die Nutzung ihrer Daten einzuwilligen. "Aber Vorsicht: Auf diesen Zug springen aktuell auch Betrüger auf - der Datenklau per E-Mail oder SMS unter dem Stichwort DSGVO hat Hochkonjunktur", heißt es vom Bankenverband: "Ein falscher Klick, und eine Schadsoftware installiert sich auf Ihrem PC oder Smartphone, um nach sensiblen Daten fischen zu können."

Sorgfaltspflichten beachten
Generell sollten Online-Banking-Kunden eine Reihe von Sorgfaltspflichten beachten, um sich zu schützen. Dazu gehört auch die Installation von Virenscannern und Firewalls auf dem heimischen Rechner. Die Software von PC und Smartphone sollte außerdem stets auf dem neuesten Stand sein. Außerdem sollten sie Bankgeschäfte nie über einen fremden Rechner tätigen und nur autorisierte Apps ihrer Bank nutzen. (fp)