Minizinsen und kein Ende: Investoren schmoren seit Jahren in der Zinshölle. "Diese vernichtet jeden Tag, zusammen mit der Inflation, das Kapital der Sparer", sagt Markus Richert, Berater bei der Kölner Vermögensverwaltung Portfolio Concept. Trotzdem halten viele Menschen an Sparbüchern und ähnlich unrentablen Produkten fest. Dabei kann man die Zinshölle recht einfach verlassen, so Richert: "Anleger sollten die Zeichen der Zeit erkennen und aufwachen. Wer immer noch von zukünftigen sicheren Zinsen träumt, verschwendet Zeit."

Der Vermögensberater rät zu einem Investment in Aktien. "Auch wenn der derzeitige Bullenmarkt schon vergleichsweise lange läuft, sind noch keine Anzeichen für eine nachhaltige Abkühlung der Konjunktur oder gar für eine Rezession zu erkennen", sagt er. Zwar kann niemand sagen, wie lange der Konjunkturzyklus noch läuft. "Aber gerade nach der Konsolidierung der letzten Wochen haben sich wieder interessante Einstiegsniveaus für Aktien gebildet", betont Richert. Investoren mit langfristigem Anlagehorizont sollten die niedrigeren Preise nutzen. (fp)