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07.02. | 2013

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Chart des Tages: Der Dow Jones im 13-jährigen Bärenmarkt

Der Dow Jones Industrial bleibt seinem Aufwärtstrend treu und notiert aktuell knapp unter seinem Allzeithoch. Eine Grafik auf Chartoftheday.com zeigt eine völlig konträre Entwicklung des Leitindex.

Der Dow Jones Industrial nähert sich immer weiter seinem Allzeithoch aus dem Jahr 2007 an. Am Mittwoch schloss er bei 13.986,52 Punkten und damit nur etwa 1,5 Prozent unter seinem höchsten je erreichten Stand. Der Dow konnte sich damit also wieder vollständig von seinen Verlusten aus der Finanzkrise – der Leitindex gab innerhalb von 17 Monaten mehr als die Hälfte seines Werts ab – erholen. Im aktuellen Börsejahr steht ein Plus von mehr als 6,7 Prozent zu Buche. Im Verhältnis zur "Weltwährung" Gold zeigt sich jedoch ein ganz anderes Bild der längerfristigen Entwicklung des Dow Jones. In diesem Fall findet sich der Index in einem knapp 13 Jahre andauernden Bärenmarkt wieder. 

Die untenstehende Grafik zeigt das Verhältnis des Index zu Gold – also der Preis des Dow Jones ausgedrückt in Feinunzen Gold. Dieses Verhältnis erreichte im Juli 1999 seine Spitze, als man rund 44,8 Unzen des gelben Edelmetalls hinlegen musste, um einen Anteil am Dow zu erwerben. Seither verliert der Index relativ an Wert. Aktuell "kostet" ein Anteil gerade einmal 8,5 Feinunzen, Aktien sind somit im Vergleich zu Gold so günstig wie seit 1990 nicht mehr. 
 
Mit der allgemeinen Erholung des Dow Jones von März 2009 an verlangsamte sich der Abwärtstrend zusehends, ein Trendkanal bildete sich aus. Aus charttechnischer Sicht liefert der jüngste Ausbruch aus dieser Formation ein Kaufsignal. Potenzielle Anleger sollten allerdings gewarnt sein, denn auch zur Jahrtausendwende hat der Index einen wichtigen Widerstand gebrochen. Rückblickend betrachtet handelte es sich um einen Fehlausbruch, denn seit damals befindet sich die "Dow-Gold-Ratio" im Tiefflug. (dw)
 
Dow-Gold-Ratio
 
1360253613.jpg
Widerstand (rote Linie), Unterstützung (grün); Quelle: http://www.chartoftheday.com
 

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