
DWS Top 50 Asien: Update
Wie beurteilt Andreas Wendelken die Lage an den Märkten und wie richtet er den DWS Top 50 Asien darauf aus? Im Update steht der Fondsmanager Rede und Antwort.
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Studie: Kleine Hedgefonds liefern höhere Renditen
Milliardenschwere Hedgefonds wie Paulson & Co oder Lansdowne Partners blicken auf das schlechteste Jahr ihrer Geschichte zurück. Für manch kleinere Fonds sei es dagegen deutlich besser gelaufen. Das geht aus einem Bericht des Nachrichtendienstes Bloomberg hervor. Einer dieser Erfolgsfonds wird von Richard Maraviglia von Carlson Capital verwaltet. Sein auf den Handel mit Aktien ausgerichteter "Black Diamond Thematic Fund" hat 2011 knapp 40 Prozent zugelegt. Ähnliches gilt auch für den 750 Millionen US-Dollar schweren "LMR Fund", der im Vergleich zur Konkurrenz noch relativ kleine Hedgefonds schnellte um 38,7 Prozent hoch.
Das sei kein Zufall, meint Andrew Lee, Berater von J.P. Morgan in New York. "Kleinere Fonds können schneller reagieren und sind dadurch besser positioniert." Es sei sinnvoll, "auf ein Schnellboot zu setzen und nicht auf einen Öltanker", kommentierte auch Ben Funk, Analyse-Chef bei Liongate Capital Management, gegenüber Bloomberg. Eine aktuelle Studie der Barclays Bank bestätigte das: So konnten Firmen mit weniger als 100 Millionen US-Dollar Kapital zwischen 2001 und 2010 im Schnitt jährlich 10,1 Prozent zulegen. Fonds bis 500 Millionen US-Dollar kamen im gleichen Zeitraum auf ein Plus von 8,3 Prozent, für die noch größeren Konkurrenten ging es "lediglich" acht Prozent aufwärts.
Vorsicht ist bei den "Kleinen" dennoch geboten
Noch deutlicher waren die Unterschiede, wenn nur die besten Fonds herangezogen wurden: So fuhr das obere Quartil unter den kleinen Hedgefonds in dem Zeitraum ein mittleres jährliches Plus von 99 Prozent ein. Mittelgroße Firmen legten 71 Prozent zu und große 60 Prozent. Dennoch sei Vorsicht geboten: Denn die Daten von Barclays belegen auch, dass es entscheidend ist, auf das "richtige Schnellboot" zu setzen. Unter den kleineren Hedgefonds befänden sich nämlich nicht nur die "mit Abstand erfolgreichsten Anlageverwalter der Branche", sondern auch die schlechtesten, heißt es. (dw)
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