Der von Starmanager Frank Fischer mitgeführte Frankfurter Investmentspezialist Shareholder Value lanciert ein neues Portfolio: Der Frankfurter Stiftungsfonds setzt auf einen Absolute-Return-Ansatz und ist damit klar konservativer ausgerichtet als das originäre Flaggschiffprodukt Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen.

Der neue Fonds soll privaten wie institutionellen Anlegern neben dem Schutz ihrer Einlagen eine überdurchschnittliche Rendite bieten, wie Shareholder Value in einer Pressemitteilung schreibt. Kapitalverwaltungsgesellschaft des neuen Produktes ist die Luxemburger Axxion, als offizieller Anlageberater fungiert die Hamburger NFS Netfonds Services, dessen Haftungsdachnehmer Shareholder Value ist.  

"Immer mehr Anleger halten sowohl die Aktien- als auch die Rentenmärkte für ambitioniert bewertet und fürchten nicht nur eine Korrektur, sondern auch auf Jahre unterdurchschnittliche Renditen", erläutert Frank Fischer, CIO des Frankfurter Fondsberaters. Der Anlageausschuss einer Stiftung müsse sich laufend der Zerreißprobe zwischen dem Erhalt des Stiftungsvermögens und einer gewinnbringenden Anlage desselbigen stellen. Dazu komme die Aufgabe, Jahr für Jahr genügend permanente Einnahmen zu erwirtschaften, um den Stiftungszweck zu erfüllen. Und schließlich: Wie wird das Vermögen der Stiftung so angelegt, dass es auch ethischen und nachhaltigen Kriterien gerecht wird?

Drei-Säulen-Strategie
"Als Antwort auf diese Herausforderung haben wir uns dazu entschieden, unsere vorhandene Expertise bei der Aktienselektion nach unseren bewährten Value-Kriterien, erfolgreicher Asset Allokation gepaart mit meiner Derivate-Expertise zu einem neuen "Gericht" zusammen zu stellen", so Co-CIO Ulf Becker, der in erster Linie für den neuen Fonds verantwortlich sein wird. 

Der Frankfurter Stiftungsfonds besteht aus drei gering korrelierten Einzelstrategien, die weitestgehend unabhängig vom Aktienmarkt eine stabile, mittlere einstellige Rendite von fünf bis sieben Prozent erzielen sollen. Das Fundament und damit rund 70 Prozent des Fonds bildet die erste Säule als marktneutrales Portfolio aus circa 100 Aktien. Die zweite Säule bilden Volatilitätsstrategien die auf der jahrelangen Expertise von Ulf Becker beruhen, der einst für die Absolute-Return-Spezialisten von Lupus Alpha tätig war.

Die dritte Säule stellen "direktionale Makro-Trades und Ideen dar, die durch Marktindikatoren und Sentimentdaten generiert werden", wie es wörtlich in der Pressemitteilung heißt. Zusätzlich sei der dritte Teil auch für die Risikosteuerung des gesamten Fonds verantwortlich, was beispielsweise Kreditrisiken, Währungen oder sonstige Risiken betrifft. (jb)