Sieben auf einen Streich. Der Pariser Vermögensverwalter OFI Asset Management, der mit rund 68 Milliarden Euro an Kundengeldern zu den größten Asset Managern Frankreichs zählt, hat gleich sieben Investmentfonds in Deutschland und Österreich zugelassen. Damit sollen alle institutionellen Kundengruppen von B2B bis hin zu diskretionärem Mandatsgeschäft angesprochen werden, erklärt OFI dazu. Das soll aber noch lange nicht alles gewesen sein. Insgesamt sollen etwa 20 Investmentfonds in beiden Ländern registriert werden. OFI, die erst im Frühjahr 2017 in beiden Märkten gestartet war und eine exklusive Vertriebspartnerschaft mit der BKB Bank geschlossen hat, legt dabei einen Schwerpunkt auf nachhaltige Investments.


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Folgende Fondsstrategien stehen zur Verfügung:
Der OFI Risk Arb Absolu investiert in angekündigte M&A-Transaktionen und verfolgt damit eine Risiko-Arbitrage-Strategie. Auf diese Weise lassen sich Bewertungsverschiebungen ausnutzen, wenn Fusionen oder Zukäufe öffentlich angekündigt werden. Ziel ist eine konstant positive Wertentwicklung bei geringer Volatilität und ohne Korrelation zu den Hauptanlageklassen. OFI verwaltet diese Strategie seit 2004 unter der Leitung von Fabienne Cretin.

Der OFI Fund Euro Large Cap, aufgelegt 2015, konzentriert sich auf ein Portfolio von 40 bis 70 Unternehmen der Eurozone, die ein auf lange Sicht nachhaltiges Wachstums- und Wertschöpfungspotenzial bieten. Ein Team mit fünf Senior Portfolio Managern wählt dabei aus einem Universum von etwa 500 Aktien die attraktivsten Werte unabhängig von Investmentstil, Branche oder Unternehmensgröße aus.

Der OFI RS Euro Equity investiert vor allem in Unternehmen der Eurozone mit großer Marktkapitalisierung, die in Bezug auf die Nachhaltigkeitskriterien Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) am besten aufgestellt sind. Die Fondsmanager verfolgen einen Best-in-Class-Ansatz und arbeiten eng mit dem OFI-eigenen Team von sechs ESG-Analysten zusammen. OFI rief den Fonds bereits seit 2001 ins Leben; der Anlagehorizont liegt bei fünf Jahren.

Mit dem OFI RS European Convertible Bond, der im Jahr 1984 aufgelegt wurde, können Anleger in Wandelanleihen europäischer Unternehmen investieren, die ein hohes Wachstumspotenzial aufweisen und darüber hinaus nach ESG-Gesichtspunkten überzeugen. Ziel der Fondsmanager ist es, die Wandelanleihe bis zur Wandlung zu halten, um von der freigesetzten Wertschöpfung in vollem Umfang profitieren zu können. Ein aktivesManagement der Aktiensensitivität (Delta) ermöglicht eine effiziente Portfoliodiversifizierung bei mittlerem Risiko.

Der OFI RS Euro Convertible Bond Defensive setzt im Vergleich dazu auf eine Begrenzung der Aktiensensitivität auf zehn bis 30 Prozent, um das Risikoprofil weiter zu senken. Damit ist das Risikoniveau des Fonds mit einem langfristigen Anleiheportfolio vergleichbar. OFI setzt diese Strategie seit 1994 um.

Der OFI Euro High Yield investiert vor allem in Euro-denominierte Hochzinsanleihen von Unternehmen, die ihren Sitz in den OECD-Ländern. Euro-Hochzinsanleihen außerhalb der OECD sind auf 20 Prozent des Portfolios limitiert. Ausgeschlossen sind zudem Anleihen von Banken und Versicherungen. Der Fonds besteht seit 2008.

Der OFI Precious Metals bietet langfristig orientierten Anlegern einen einfachen und transparenten Zugang zu den Edelmetallmärkten, ohne in Unternehmen der Branche investieren zu müssen. Dazu bildet das Fondsmanagementteam einen von OFI entwickelten Edelmetallindex auf Basis von Gold, Palladium, Platin, Silber synthetisch nach. Der UCITS V-Fonds, aufgelegt 2012, sichert Währungsrisiken zum Euro ab und bietet tägliche Liquidität. (cf)