Weniger Risiko bedeutet in der Geldanlage bekanntermaßen meist auch weniger Rendite. Sparplan-Fans, die sich vor zehn Jahren für einen anleihenorientierten Mischfonds entschieden haben, müssen sich daher auch – weniger überraschend – mit weniger Ertrag zufrieden geben als solche, die zu eher aktienorientierten Mix-Portfolios gegriffen haben.

Laut der Sparplan-Statistik des Fondsverbands BVI verdienten Anleger, die in den vergangenen zehn Jahren monatlich je 100 Euro in anleihenbetonte gemischte Portfolios einzahlten, durchschnittlich 1,90 Prozent per annum. Die angesparten 12.000 Euro vermehrten sich damit im Mittel auf 13.219 Euro. Zum Vergleich: Bei aktienorientierten Mischfonds waren es fünf Prozent per annum. Wer im Rahmen eines Sparplans in einen europäischen Aktienfonds eingezahlt hat, der darf sich sogar über eine durchschnittliche Wertentwicklung von 6,70 Prozent pro Jahr freuen.

Doch trotz des vergleichsweise mäßigen Durchschnitts gibt es zahlreiche sehr gute anleihenbetonte Mischfonds. FONDS professionell ONLINE hat die jüngste Sparplan-Wertentwicklungsstatistik des Branchenverbands BVI per 30. Juni 2017 unter die Lupe genommen: Wir zeigen im dritten Teil unserer Serie nicht nur, was Anleger bei einer monatlichen Einzahlung von jeweils 100 Euro auf zehn Jahren gerechnet mit den besten Portfolios der Kategorie "Mischfonds anleihenorientiert, global" verdienen konnten. Auch, wie die Manager die renditestärksten Mischfonds-Produkte derzeit aufgestellt haben, finden Sie in der Bilderstrecke oben heraus! (cf)


Die weiteren Teile des großen Sparplan-Checks können unsere Leser hier abrufen:
Teil 1: Die besten Renditebringer unter den ausgewogenen Mischfonds
Teil 2: Die Top-Produkte bei aktienlastigen Mischfonds
Teil 4: Welche globalen Aktienfonds Spitze sind
Teil 5: Die Elite der europäischen Aktienfonds
Teil 6: Diese deutschen Aktienfonds haben die Nase vorn
Teil 7: Europa-Nebenwerte holen Goldmedaille


Über die Wertentwicklungsstatistiken des BVI
Die Berechnung des BVI berücksichtigt sowohl den Ausgabeaufschlag als auch alle fondsinternen Kosten. Ausschüttungen wurden außerdem rechnerisch umgehend in neue Investmentfondsanteile investiert. Das soll den Vergleich ausschüttender und thesaurierender Investmentfonds erlauben.