Ist die Rally am Aktienmarkt zu Ende? Weil die Minizinsen die Bewertungen in immer luftigere Höhen getrieben haben, stellen sich wohl etliche Marktteilnehmer genau diese Frage.

Auch wenn ein Blick in die Glaskugel nicht möglich ist: Wer sich vor zehn Jahren per Sparplan für ein globales Aktienportfolio entschieden hat, darf sich heute zu den Gewinnern zählen: In den vergangenen zehn Jahre verdiente man mit monatlich 100 Euro im Mittel rund 5.551 Euro dazu. 7,4 Prozent per annum warfen die Portfolios damit durchschnittlich ab.

Allerdings gibt es bei den Anlagevehikeln große Unterschiede: Unglücksraben, die sich für den schlechtesten Fonds aus der Anlageklasse "Aktienfonds global" entschieden haben, liegen heute rund 100 Euro im Minus. Dagegen bescherte der klassenbeste Fonds Anlegern zu den eingezahlten 12.000 Euro ein Geld-Extra in Höhe von 9.855 Euro. Das verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig die richtige Fondsauswahl ist gleich zu Beginn ist.

FONDS professionell ONLINE hat  die jüngste Sparplan-Wertentwicklungsstatistik des Branchenverbands BVI per 30. Juni 2017 unter die Lupe genommen: Wir zeigen im vierten Teil unserer Serie nicht nur, was Anleger bei einer monatlichen Einzahlung von jeweils 100 Euro auf zehn Jahren gerechnet mit den besten Portfolios der Kategorie "Aktienfonds global" verdienen konnten. Auch, wie die Manager die renditestärksten Aktien-Produkte derzeit aufgestellt haben, finden Sie in der Bilderstrecke oben heraus! (cf)

Die weiteren Teile des großen Sparplan-Checks können unsere Leser hier abrufen:
Teil 1: Die besten Renditebringer unter den ausgewogenen Mischfonds
Teil 2: Die Top-Produkte bei aktienlastigen Mischfonds
Teil 3: Die besten anleihenbetonten Mischfonds
Teil 5: Die Elite der europäischen Aktienfonds
Teil 6: Diese deutschen Aktienfonds haben die Nase vorn
Teil 7: Europa-Nebenwerte holen Goldmedaille


Über die Wertentwicklungsstatistiken des BVI
Die Berechnung des BVI berücksichtigt sowohl den Ausgabeaufschlag als auch alle fondsinternen Kosten. Ausschüttungen wurden außerdem rechnerisch umgehend in neue Investmentfondsanteile investiert. Das soll den Vergleich ausschüttender und thesaurierender Investmentfonds erlauben