Anlegen mit Kleinstbeträgen: Das Start-up Savemate aus Braunschweig startet mit einer sogenannten Micro-Investment-App, die auf der Anlageplattform der Sutor Bank aufsetzt. Nutzer des Fintechs können Beträge ab nur zehn Euro mit einem Klick in ETF-Portfolios investieren. Formeller Vertragspartner der Kunden ist die Sutor Bank: Sie verwaltet die Depots und handelt die ETFs, während die Strategien und die App von Savemate gestellt wird.

In ihrer gemeinsamen Pressemitteilung schreiben beide Gesellschaften, dass sie damit in Deutschland erstmals genannte Micro-Investments ermöglichen. Das stimmt nur halb: Ebase etwa bietet schon seit einigen Jahren Fondssparpläne ab zehn Euro an

Ein Euro Gebühr
Die Kombination der Fonds hängt laut der Mitteilung von der Risikobereitschaft beziehungsweise dem Sicherheitsbedürfnis des Anlegers ab. Zum Start können Kunden in ein ausgewogenes Fondsportfolio investieren. In Kürze sollen dann aber fünf Anlagemodelle zur Verfügung stehen: vom Tagesgeldkonto über die drei Portfolios "konservativ", "ausgewogen" und "dynamisch" bis hin zu einem nachhaltigen Portfolio, das zu 100 Prozent in Aktien von Unternehmen aus der ganzen Welt investiert, die besonders auf Umweltschutz, soziale Verantwortung und Unternehmensführung achten.

Die anfallenden Gebühren liegen bei einem Volumen bis 1.500 Euro bei einem Euro pro Monat, bei einer Summe zwischen 1.500 Euro und 20.000 Euro bei 0,79 Prozent des Depotwerts pro Jahr und bei über 20.000 Euro bei 0,49 Prozent pro Jahr. (jb)