Für viele Deutsche ist klar, was sie mit ihrem Weihnachtsgeld machen: Jeder Dritte (35 Prozent) will es einfach auf dem Girokonto liegen lassen – obwohl es dort unter Berücksichtigung der Inflation beständig an Wert verliert. Das geht aus einer Umfrage im Auftrag des Fondsanbieters Fidelity unter tausend Bundesbürgern hervor. Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) will das Extra-Geld demnach ausgeben. Gerade einmal acht Prozent wollen es in Aktien oder Fonds investieren.

Auch beim Verschenken von Wertpapieren sind die Deutschen zurückhaltend. Nur vier Prozent haben schon einmal Aktien oder Fonds zu Weihnachten verschenkt. "Wertpapiere liegen nur selten unter dem Weihnachtsbaum. Nur Bares scheint Wahres zu sein", kommentiert Fidelity-Anlageexperte Andreas Tschechow. "Doch statt das Geld kurzfristig auszugeben, kann eine langfristige Teilhabe an einem Unternehmen sinnvoll sein. Nichts anderes ist eine Aktie." (fp)