Die Kritiken an der Riester-Rente reißen nicht ab. Zu kompliziert, zu teuer und zu unrentabel sind die am häufigsten genannten Beanstandungen. An der Tatsache der Notwendigkeit einer ergänzenden privaten Altersversorgung hat sich jedoch nichts geändert.

Dies hat der unabhängige Leipziger Vermögensverwalter Klingenberg & Cie. nach eigenen Angaben zum Anlass genommen, die "DRenta Deutschlandrente" zu entwickeln. Anklänge an die von drei hessischen Landespolitikern entwickelte Idee eines zentralen Rentenfonds, der "Deutschlandrente", sind sicher beabsichtigt.

Das neue Produkt wird laut Pressemitteilung im Direktvertrieb erhältlich sein und Honorarberatern und Tippgebern offen stehen. Rendite möchte der Vermögensverwalter via Indexfonds erzielen, die in die 100 größten deutschen Unternehmen investieren. In der Vergangenheit hätte man mit dem Konzept per Sparplan über 30 Jahre zwischen 5,2 und 12,4 Prozent Rendite erzielen können, rechnet der Anbieter vor.

Einstieg ab 25 Euro
Die Mindestrate betrage lediglich 25 Euro monatlich und sei damit auch für Kleinsparer erschwinglich. Arbeitnehmer können in die DRenta Deutschlandrente auch ihre vermögenswirksamen Leistungen anlegen und dabei gegebenenfalls von einem Arbeitgeberzuschuss oder einer Arbeitnehmersparzulage von 20 Prozent profitieren.

Weiterhin könne der Sparplan jederzeit ausgesetzt werden. Der Rentenbeginn sei völlig frei wählbar und an keine gesetzlichen Altersgrenzen gebunden. "Damit ist sie nicht nur für Arbeitnehmer gut geeignet, sondern auch besonders für Selbständige und Unternehmer, denen eine Rürup-Rente zu restriktiv und zu unrentabel ist", heißt es weiter in der Pressemitteilung. (jb)