Die Walser Privatbank hat ihre Fondsfamilie um den vermögensverwaltenden Fonds Walser Strategie Select Global ergänzt. Dieser basiert auf einem dreidimensionalen mathematischen Modell, das wöchentlich die Gewichtung von Aktien und Anleihen berechnet.

Bei der Zusammensetzung der Assetklassen werden drei Faktoren einbezogen: Konjunktur, Technik und Marktzyklus bilden die tragenden Säulen des strukturierten Prozesses. Je stabiler beziehungsweise je höher die Werte dieser drei Faktoren sind, desto höher wird der Aktienanteil im Portfolio gewichtet, wobei dieser bei maximal 60 Prozent liegt. Neben diesem Aktien-Anteil sowie weltweiten Dividendentiteln, besteht der Rentenanteil aus globalen Staats- und Unternehmensanleihen mit gutem bis sehr gutem Rating.

"Durch die gezielte Mischung dieser weitgehend voneinander unabhängigen Anlageklassen werden einzelne Marktrisiken abgefedert und Wertschwankungen reduziert", erklärt Regina Reitter, die als Vorstand die Entwicklung der hauseigenen Produkte der Walser Privatbank verantwortet. Dadurch entstehe ein ideales Verhältnis zwischen Ertragschancen und Verlustbegrenzung. Der neue Fonds würde sich daher besonders für Anleger eignen, die von den Renditechancen internationaler Wertpapiere profitieren wollen, ohne ein allzu hohes Risiko einzugehen.

Trendwechsel frühzeitig erkennen
Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt sowie die dynamische Anpassung der Aktienquote berechnet der Computer. Dazu führt ein bewährtes mathematisches Modell Konjunkturzyklus, Marktzyklus und markttechnische Analyse zusammen. Das dreidimensionale Mehrfaktorenmodell erkennt frühzeitig sich verändernde Trends und passt die Aktienquote wöchentlich entsprechend an. Die Anlageentscheidung bei dieser sogenannten prognosefreien Vorgehensweise basiert ausschließlich auf objektiv messbaren Kriterien.

In der historischen Rückrechnung der Fonds-Neuheit habe sich laut der Walser Privatbank gezeigt, dass beispielsweise auf dem Höhepunkt der Finanzkrise keinerlei Aktien im Portfolio gewesen wären, der Aktienanteil bis Anfang 2017 jedoch stetig auf über 50 Prozent gestiegen wäre. Der Walser Strategie System Global hätte so eine deutlich bessere Performance als seine Benchmark erzielt. "Der automatisierte Investmentprozess nimmt nicht nur dem Anleger alle Entscheidungen ab, sondern schließt auch subjektive strategische Dispositionen als Fehlerquelle aus", so Reitter abschließend. (cf)