Die Verbraucherzentrale Sachsen ist mit einer Klage gegen die Bargeldgebühren der Sparda-Bank Berlin erfolgreich gewesen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) berichtet. Das Landgericht (LG) Berlin (Az. 15 O 235/17) gab den Verbraucherschützern recht, dass das Geldhaus höhere Gebühren für Barabhebungen per Kreditkarte nicht so hätte einführen dürfen wie geschehen.

Die Bank hatte die Abhebe-Gebühr per Kreditkarte ohne große Vorankündigungen erhöht: Zwei Prozent des Umsatzes, mindestens jedoch fünf Euro, mussten Kunden plötzlich zahlen. Das Problem war, dass den Kunden nicht gesagt worden war, dass sie aus diesem Grund fristlos und kostenlos die Karte hätten kündigen können.

Die Verbraucherzentrale war laut FAZ gegen diese Praxis vorgegangen, weil sie die Ausbreitung solcher Entgelte generell verhindern will. Für künftige Fälle ändert die Bank die Geschäftsbedingungen zum 15. September. (jb)