Versicherungen verkaufen sich bekanntlich nicht von selbst – sie müssen verkauft werden. Vermittler müssen also auf sich und ihre Produkte aufmerksam machen. Dabei können und müssen sie Werbe- und Marketingmaßnahmen einsetzen.

Eine hierzulande bislang kaum beachtete Möglichkeit ist, mit ideelen und immateriellen Vorteilen zu werben. Auf diese Weise könne man sogar dem Provisionsabgabeverbot ein Schnippchen schlagen. Darauf machen Rechtsanwalt Johannes Fiala und der Aktuar Peter A. Schramm in einem Kommentar für FONDS professionell ONLINE aufmerksam.

Die beiden Experten argumentieren, dass ein Vermittler, Versicherer oder auch ein Insurtech in Absprache etwa mit einem Tierschutz- oder dem örtlichen Fußballverein auf dessen Seite einen Link bereitstellen können, über den seine Mitglieder oder jeder potenzielle Spender auf die Homepage von jenen geleitet werden.

Von der Prämie eines dadurch abgeschlossenen Vertrages geht dann ein Teil per derzeit und auch künftig erlaubter Provisionsabgabe an den Verein. Der Versicherungsnehmer habe das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, an das der Verein appelliert – und Vermittler und Versicherer haben eine neue Police im Bestand. (jb)


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