Wichtige Verbesserung für Versicherungsvermittler: Die Zurich Versicherung hat ihren Beratungsprozess für die Sachbereiche Arbeitskraftsicherung und Existenzschutz überarbeitet und vor allem digitalisiert. Zudem ist dieser Leitfaden wie sein bereits vor über einem Jahr veröffentlichtes Pendant in Papierform von der Berliner Kanzlei Wirth – Rechtsanwälte testiert und damit rechtssicher.

Im Detail analysiert der "digitale Beratungsnavigator" im Rahmen eines Kundenberatungsgesprächs in wenigen Schritten den Kundenbedarf, gibt eine konkrete Produktempfehlung ab und dokumentiert die Entscheidung, schreibt der Versicherer in einer Pressemitteilung. Wahlweise könne auch direkt eine Beratungsdokumentation erzeugt werden, in der alle Punkte der Analyse berücksichtigt werden.

Einbau in bestehende Systeme
Im Vergleich zu dem analogen Beratungsnavigator könne der digitale Bruder in bestehende Systeme der Vertriebspartner oder marktgängige Tools integriert werden. Zudem berücksichtige dieses weitere Produkte der Arbeitskraft- und Existenzschutzabsicherung wie beispielsweise die Pflege-, Unfall- und Krankentagegeld-Versicherung.

Mit diesem digitalen Leitfaden kommt die Zurich einem dringenden Bedürfnis der Branche nach. Denn immer noch verzichten viele Vermittler auf einen strukturierten Prozess in der Beratung, obwohl die Befolgung eines solchen sowohl aus juristischen wie auch wirtschaftlichen Gründen wichtig ist.

Aus diesem Grund widmen sich auch Brancheninitiativen wie der Arbeitskreis Beratungsprozesse diesem Thema (Lesen Sie dazu auch den Artikel "Besser beraten" in der Ausgabe 3/2014 von FONDS professionell; Anmeldung erforderlich). (jb)