Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt, heißt es. In Sachen rentierlicher Geldanlage aber haben viele Privatleute bekanntlich enorme Probleme, sich überhaupt auf den Weg zu machen. Auf die Beine helfen will ihnen jetzt der Kölner Asset Manager Flossbach von Storch.

Gewissermaßen als "Schrittmacher" soll hierbei ein Mischfonds dienen, der als Alternative zu Festgeld und Sparbuch vermarktet wird. Der Fonds, der passenderweise "Flossbach von Storch – Der erste Schritt" heißt, ist defensiv ausgerichtet, wobei der maximal zulässige Aktienanteil 15 Prozent beträgt. Das Portfolio richtet sich gezielt an Investment-Anfänger, denen dabei geholfen werden soll, aus der Nullzins-Falle herauszufinden. "Mit diesem Fonds wollen wir Sparern den ersten Schritt zu einer besseren Geldanlage ermöglichen", sagt Vorstand Kurt von Storch. 

Ganz neu ist der Fonds dabei allerdings nicht: Bisher lief er unter dem Namen "Flossbach von Storch – Bond Total Return". Das im Oktober 2013 gestartete und von Frank Lipowski sowie Elmar Peters verantwortete Produkt ist knapp 200 Millionen Euro schwer und erzielte seit der Auflage eine kumulierte Brutto-Performance von 14,7 Prozent. Nun wurde es nicht nur umbenannt, auch die Anlagestrategie wurde leicht variiert. 

Viele Staatsanleihen, wenig Risiko
Das Fondsmanager-Duo kann flexibel in den gesamten Anleihemarkt investieren. Der Fokus liegt dabei auf Staatsanleihen, Covered Bonds und Unternehmensanleihen. Fremdwährungsrisiken sollen weitgehend abgesichert werden. Der Fonds ist in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz zum Vertrieb zugelassen. (fp/ps)