Spätestens seit der Berichterstattung rund um die "Paradise Papers" (lesen Sie hierzu auch den Kommentar von FONDS professionell-Chefredakteur Bernd Mikosch) ist sie wieder da: Die Diskussion um die Verteilung von Vermögen, die direkt mit der Kontroverse und dem Ruf nach Steuergerechtigkeit einher geht.

In diesem Umfeld hat das Research Institute von Credit Suisse seinen Gobal Wealth Report für 2017 herausgebracht. In diesem wird zunächst einmal bestätigt, was die meisten ohnehin geahnt haben: Die Einkommensschere ist in den Jahren nach der Finanzkrise weiter auseinander gegangen. Hielten die reichsten ein Prozent der Welt zur Jahrtausendwende 45,5 Prozent der weltweiten Haushaltsvermögen, waren es 2017 bereits 50,1 Prozent. Allerdings könnten dieser Trend demnächst zu Ende gehen, heißt es zumindest von Seiten des Schweizer Instituts.

Welcher Faktor die bestehenden Ungleichgewichte ein wenig glätten könnte, welche Weltregionen zuletzt profitiert und welche ins Hintertreffen geraten sind, haben wir in der Chartgalerie oben zusammengefasst. (hw)