Die seit Jahresbeginn geltenden EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid II hat für den Vertrieb von Anlageprodukten eine Reihe von Änderungen gebracht. Die neuen Regeln umfassen etwa Aufzeichnungen von Telefongesprächen, die Einhaltung von Zielmarktvorgaben und sehr weitgehende Transparenzbestimmungen beim Kostenausweis.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Geeignetheitserklärung, die das bis Ende 2017 geltende Beratungsprotokoll ablöste. In der Erklärung müssen die Finanzdienstleister nun schriftlich die Gründe darlegen, warum eine ausgesprochene Produktempfehlung zu dem jeweiligen Kunden passt, also für diesen geeignet ist.

Viele Kunden und auch Berater fragen sich, worin der Unterschied zwischen diesen beiden Dokumenten besteht. Die Finanzaufsicht Bafin hat das Thema daher in der aktuellen Ausgabe ihres "Bafin Journals" im Rahmen einer Reihe von Erläuterungsartikeln zur Mifid II aufgegriffen und die Unterschiede herausgearbeitet. Die Erläuterungen sind aber auch für Versicherungsvermittler wichtig, da sie bei Versicherungsanlageprodukten seit dem 23. Februar 2018, dem Start der EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD, ebenfalls eine Geeignetheitserklärung anfertigen müssen.

Welche Punkte die Bafin bei der neuen Geeignetheitserklärung für wichtig hält, können Sie in der Klickstrecke oben lesen! (jb)