Seit Anfang 2011 bietet die auf vermögensverwaltende Fonds (VV-Fonds) spezialisierte MMD Multi Manager GmbH freien Finanzberatern ihre Fondsvermögensverwaltung MMD-Mandat an. Für die bislang vier Strategiedepots agieren die Top Ten Portfoliomanagement GmbH als Vermögensverwalter und die FIL-Fondsbank als Depotstelle. Künftig wird sich für drei der vier Strategien auch die Augsburger Aktienbank (AAB) als Vermögensverwalter und Depotstelle verantwortlich zeichnen. MMD trifft wie bisher die Anlageentscheidungen in der Funktion eines Beraters.

Die MMD-Mandate bestehen aus einer selektierten Auswahl von jeweils zehn vermögensverwaltenden Fonds nachweislich erfolgreicher Vermögensmanager. Die Mandate bei der AAB werden für unterschiedliche Chance-Risiko-Profile in den Strategien Defensiv, Ausgewogen und Offensiv angeboten. Die unabhängige Auswahl nach quantitativen und qualitativen Kriterien erfolgt nach den Grundsätzen der Diversifikation über Anlageklassen ("Assets"), Asset-Manager ("Köpfe") und Anlagestrategien ("Stile"), um das Risiko zu reduzieren und den Anlageerfolg zu verstetigen, so MMD.

Die Mindestanlagesumme beträgt 10.000 Euro. Ein- und Auszahlungen sind jederzeit möglich. Ebenso werden Spar- und Entnahmepläne angeboten. Die Einstiegsgebühr der Mandate beträgt 3,57 Prozent inkl. Mehrwertsteuer. und ist zudem komplett rabattierbar. Das Managemententgelt inkl. Serviceentgelt für den Berater beträgt 1,19 Prozent inkl. Mehrwertsteuer. Anfallende Bestandscourtagen werden an den Berater ausgekehrt, die dieser an den Kunden weitergeben oder mit seinem Honorar verrechnen kann.

Fondsvermögensverwaltungen im Trend
Die steigenden Dokumentations- und Aufklärungspflichten für Finanzberater begünstigen derzeit den Trend zu Fondsvermögensverwaltungen. Zuletzt hatten unter anderem die Finum Private Finance und Ebase eigene Strategien aufgelegt. (rmk)