Der offene Immobilienfonds Kanam Grundinvest hat die letzte verbliebene größere Immobilie im Rahmen seiner Auflösung verkauft. Dabei handelt es sich um ein Gebäude in Brüssel. Die Erlöse aus dem Verkauf fließen in die nächste "substantielle Ausschüttung", die Ende des zweiten Quartals erfolgt, wie die Fondsgesellschaft meldet.

Kanam teilt weiter mit, dass es das Kernziel der Auflösungsagenda 2016, die "bestmögliche Veräußerung des gesamten Immobilienbestandes", weitgehend erreicht habe. Insgesamt seien 48 Immobilien verkauft worden, rund 95 Prozent des ursprünglichen Immobilienvermögens. Lediglich vier im Portfolio verbliebene kleinere Immobilien, die fünf Prozent des ursprünglichen Immobilienvermögens ausmachen, seien aus Gründen lokaler Marktentwicklungen und aktueller Leerstände oder kurzer Mietvertragslaufzeiten nicht bis zum 31. Dezember 2016 verkauft werden.

Deren Neuvermietung und Modernisierung muss nun M.M.Warburg & Co. übernehmen. Die Depotbank ist seit Jahresbeginn offiziell für den Fonds zuständig. Kanam werde aber bei Bedarf beratend zur Seite stehen. (jb)