Rekorde, Rekorde, Rekorde. Nur das BörsenbebensAnfang Februar versetzte der Feierlaune eine empfindlichen Dämpfer. Diesen Schluss lässt die jüngste Mittelzu- und -abfluss-Statistik des Daten­bankanbieters Mountain-View zu.

Demnach flossen Fonds mit Vertriebszulassung in Deutschland, Österreich und der Schweiz im abgelaufenen Jahr in Summe 258 Milliarden Euro zu. Das waren die höchsten Zukäufe seit 2008, so lange reicht die Statistik des österreichischen Datenbankanbieters zurück. Doch der Jahresstart verlief mit einem Plus von 34 Milliarden Euro wegen des Mini-Crashs im zweiten Handelsmonat wesentlich schlechter als im Vorjahr (77 Milliarden Euro).


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Etliche Marktbeobachter dürften den Kursrücksetzer dennoch begrüßen und darin die eine oder andere Kaufgelegenheit erkennen. So meinte etwa Carmignac-Manager Didier Saint-Georges jüngst, dass angesichts der Rally historischen Ausmaßes an den Anleihen- und Aktienmärkten die Korrektur eher als Rückkehr zu rationalem Verhalten zu interpretieren sei. Dass die jüngsten Turbulenzen auf hoffnungslos irrationale Märke zurückzuführen sind, die ausgerechnet dann in Panik verfallen, wenn in der Wirtschaft endlich klare Anzeichen für ­eine Erholung zu erkennen sind, glaube er hingegen nicht. Saint-Georges ist der Meinung, dass die Zeit gekommen ist, die geldpolitischen Maßnahmen zurückzufahren und die Zinsen wieder auf ein halbwegs normales Niveau ansteigen zu lassen. (cf)


Der ausführliche Bericht zu den Mittelzu- und Abflüssen findet sich auch in der aktuellen Heftausgabe 1/2018 von FONDS professionell. Angemeldete Mitglieder des FONDS professionell KLUBs können den Artikel auch im E-Magazin lesen.