Das weltweit von Fondsgesellschaften verwaltete Vermögen hat Ende 2014 den neuen Rekordwert von 28,29 Billionen Euro erreicht. Das entspricht einem Anstieg um 18,9 Prozent gegenüber 2013, wie der europäische Fondsverband EFAMA in seiner 2014er Statistik für den globalen Fondsmarkt schreibt.

Der Grund für diese Entwicklung waren laut EFAMA Mittelzuflüsse von per saldo 1.169 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Davon entfielen auf Investmentfonds über alle Kategorien – aber ohne Geldmarktfonds – 1.015 Milliarden Euro. 154 Milliarden Euro flossen entsprechend in Geldmarktfonds. Dabei zeigten die Anleger auf dem alten Kontinent Europa mit Käufen in Höhe von 471 Milliarden Euro sogar einen größeren Appetit als Privatinvestoren in den USA: Diese zahlten "nur" 302 Milliarden Euro in Investmentfonds ein.

USA: "Fondsmarkt Nummer 1"
Allerdings sind die USA immer noch der größte Fondsmarkt. Laut den EFAMA-Daten wurden Ende 2014 51,2 Prozent des weltweiten Fondsvermögens in den USA gehalten. Europäische Anleger besaßen 28,2 Prozent. Abgeschlagen an dritter Stelle kam Australien (4,7%) vor Brasilien (4,4%) und Kanada (3,7%).

Die Manager von Aktienfonds verwalteten weiterhin den größten Teil des "Kuchens": 40 Prozent der oben erwähnten über 28 Billionen Euro steckten Ende 2014 in aktiven und passiven Aktienfonds. 20 Prozent oder rund 5,7 Billionen Euro vertrauten Anleger rund um den Globaus Rentenfonds an. Die in Deutschland so beliebten Mischfonds hatten auf globaler Basis einen Anteil von zwölf Prozent, Geldmarktfonds einen Anteil von 13 Prozent.

Interessierte Leser finden die vollständige Meldung der EFAMA (in englischer Sprache) hier. (jb)