Rund 70 Prozent der Deutschen glauben, dass vermögende Menschen Zugang zu besseren Anlageprodukten haben als Normalverdiener. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK im Auftrag des Fondsanbieters RWB Group. Als "reich" bezeichnet knapp die Hälfte der Bevölkerung dabei Personen mit einem Vermögen von mindestens einer Million Euro, inklusive Immobilienbesitz. Für rund jeden Zwölften beginnt Reichtum erst ab einem Vermögen von drei Millionen Euro.

Die größte Chance auf Reichtum sieht knapp ein Viertel der Befragten im Ergreifen eines Berufs, der eine hohe Qualifikation voraussetzt. Für 20 Prozent der Umfrageteilnehmer liegt der Schlüssel zum Wohlstand in der Gründung eines Unternehmens. Knapp 17 Prozent sind der Ansicht, dass der Erwerb einer Immobilie die Chance auf Reichtum deutlich erhöht. Dagegen meinen nur rund elf Prozent, dass regelmäßiges Investieren am Aktienmarkt reich macht.

Normalverdiener können genauso profitieren wie Reiche
Dass vermögende Menschen in der Regel sehr gut darin sind, ihr bestehendes Vermögen weiter zu vermehren, liegt nicht an besseren Produkten, sagt Norman Lemke, Gründer und Vorstand der RWB Group. "Sie kaufen sich vielmehr mit Family Offices, eigenen Vermögensverwaltern oder Privatbanken fachliche Expertise ein", erklärt er. 

Anlageprofis wüssten, dass langfristiger Vermögensaufbau mit der Beteiligung an Unternehmen etwa in Form von Aktien oder Private Equity gelingen kann. An dieser Stelle ist noch viel Aufklärungsarbeit notwendig", sagt Lemke. Schließlich gebe es auch für Normalverdiener jede Mange sicherheitsorientierter Anlagelösungen, mit denen sie ebenso profitieren können wie die Reichen. (fp)