"Das ist das Ende einer außergewöhnlichen Periode." So kommentierte US-Notenbankchefin Janet Yellen den Entschluss des Offenmarktausschusses, den amerikanischen Leitzins um 25 Basispunkte auf die dann geltende Bandbreite von 0,25 bis 0,5 Prozent anzuheben – zum ersten Mal seit Juni 2006. Seither war es mit den Zinsen in den USA, aber auch anderswo in der Welt, schrittweise bis zur Nullmarke abwärts gegangen.

Ist dies das Vorweihnachtsgeschenk, auf das Investoren gehofft hatten? Ist der Zinsschritt das Signal, dass die größte Volkswirtschaft des Planeten die Spätfolgen der Finanzkrise nachhaltig überwunden und genug Kräfte gesammelt hat, um wieder ihre angestammte Rolle als Impulsgeber für die lahmende Weltkonjunktur zu übernehmen? Oder war der Erwartungsdruck schlicht so groß, dass Yellen liefern musste? Und kann sich "Corporate America" einen noch stärkeren Dollar überhaupt leisten?

Lesen Sie in unserer Fotostrecke , wie Experten die Fed-Entscheidung einschätzen. (ps)