Bequemlichkeit hat ihren Preis. Das gilt auch für die Vermögensverwaltung mit Fonds. Je nach Risikoklasse zahlen Anleger aktuell zwischen 0,25 Prozent p.a. und 2,50 Prozent p.a. Zu diesen Werten kommt eine Studie, die das Fondsberatungshaus Fonds Consult gemeinsam mit der Universität Passau erstellt hat. Untersucht wurden die Produkte und Leistungen der Sparkassen, diverser Geschäftsbanken, der Investmentgesellschaft der DZ Bank-Gruppe Union Investment sowie der DZ Privatbank.

Obwohl Anleger gerade im Aktienbereich deutlich mehr zahlen als bei vergleichbaren Investmentfonds, erfreut sich die Vermögensverwaltung mit Fonds großer Beliebtheit. Der Untersuchung von Fonds Consult zufolge sind die Bestände in diesem Marktsegment 2015 um etwa 26 Prozent auf 54,7 Milliarden Euro gestiegen – teils durch Kursgewinne, aber vor allem aufgrund hoher Mittelzuflüsse.

Vergleichsindex wird selten übertroffen
Zu den erheblichen Kosten, die bei der Fonds-Vermögensverwaltung zum Teil anfallen, kommt ein weiterer Minuspunkt: Die Untersuchung zeigt, dass es kaum ein Vermögensverwalter schafft, den entsprechenden Vergleichsindex zu schlagen – und zwar nicht einmal vor Kosten.

Die Autoren der Studie haben die Produkte der Anbieter in vier Risikoklassen unterteilt und vor Verwaltungskosten über ein Jahr, drei und fünf Jahre auf Rendite und Risiko hin untersucht. Wenn Sie erfahren möchten, welche Institute zu den Siegern gehören und wie die einzelnen Angebote aussehen – klicken Sie sich einfach oben durch unsere Bildstrecke. (am)