
DWS Top 50 Asien: Update
Wie beurteilt Andreas Wendelken die Lage an den Märkten und wie richtet er den DWS Top 50 Asien darauf aus? Im Update steht der Fondsmanager Rede und Antwort.
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AXA IM Studie: Deutsche Fondsanleger setzen auf Europa

Karin Kleinemas, AXA IM
Eine repräsentative Umfrage von AXA Investment Managers (AXA IM) ergab, dass sich deutsche Fondsbesitzer bei ihrer Anlageentscheidung auf den europäischen Markt konzentrieren. Während es im letzten Jahr noch 71 Prozent waren, sind heute bereits 86 Prozent in Europa investiert. Nur 24 Prozent haben Geld in Industrienationen weltweit angelegt und acht Prozent besitzen Anteile an Schwellenländerfonds. „Das Investitionsverhalten bestätigt einmal mehr die sicherheitsorientierte Mentalität der Deutschen. In Anbetracht der Eurokrise und des damit verbundenen Misstrauens bleibt jedoch abzuwarten, ob diese Tendenz auch im nächsten Jahr anhält“, so Karin Kleinemas, die für Nordeuropa zuständige Marketing-Chefin bei AXA Investment Managers.
Aktienfonds sind Spitzenreiter, sicherheitsorientierte Fonds aber im Vormarsch
Das Bild des deutschen Fondsbesitzers konkretisiert sich bei näherer Betrachtung: 59 Prozent setzen in erster Linie auf Aktienfonds. Seit Jahresbeginn investieren aber immer mehr auch in sicherheitsorientierte Fondsarten. 41 Prozent der Fondsanleger haben Vermögen in Rentenfonds und 27 Prozent in Geldmarktfonds angelegt. Das sind sieben und neun Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Aber auch die Nachfrage nach Rohstofffonds, die beispielsweise in Edelmetalle, Öl und Agrarerzeugnisse anlegen, ist gestiegen. Inzwischen besitzt jeder fünfte Fondsbesitzer Anteile an Rohstofffonds, im letzten Jahr war es noch jeder sechste. Gerade bei der Anlage in festverzinsliche Wertpapiere zeigen sich Unterschiede: Während über die Hälfte der 18- bis 39-Jährigen in Anleihen investiert ist, ist es bei den Älteren (60 Jahre und älter) nur knapp jeder Fünfte.
Nur knapp 20 Prozent der Deutschen sind Fondsinvestoren
Nicht geändert hat sich die Quote der Fondsbesitzer in Deutschland, Wie auch in den beiden Vorjahren besitzen nur 17 Prozent der Deutschen Investmentfondsanteile. Während sich Frauen, Geringverdiener und die ältere Generation zunehmend aus Fonds zurückziehen, kommt der typische deutsche Fondsbesitzer aus Westdeutschland, nutzt das Internet, ist männlich und verfügt über ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von 3.000 Euro und mehr. „Zwar ist die Fondsbesitzquote stabil, das ist jedoch kein Grund zur Freude. Anders als in Amerika, wo die große Mehrzahl Fondsanteile hält, haben wir noch einen weiten Weg vor uns, die Deutschen von der Anlageklasse Investmentfonds zu überzeugen“, so Kleinemas. (jb)
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