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10.02. | 2012

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Buss Capital favorisiert derzeit deutsche Immobilien

Die Immobilien-Abteilung von Buss Capital hat den vorübergehend den Fokus auf deutsche Objekte gelegt. Heute fiel der Startschuss für den Immobilienfonds 4 mit einer Immobilie in Dortmund, weitere Beteiligungen auf dem deutschen Gebiet sollen folgen. Beim Nachbarn Holland, auf den Buss Capital fortwährend ein Auge hat, haben sich im vergangenen Jahr die Bedingungen für Investoren erheblich verschlechtert. Geschäftsführer Peter Kallmeyer, der für deutsche Fonds dutzende holländische Immobilien ge- und verkauft hat, berichtet von Problemen in sekundären Lagen. Die Errichtung unzähliger Büroparks wirke mittlerweile nach und habe zu einem Überangebot an Flächen, in vielen Fällen ohne günstige Verkehrsanbindung, geführt. Folglich seien die Leerstände gestiegen und die Mieten erheblich gefallen. 

"Im Gegensatz dazu sind die Top-Immobilien an den 1a-Standorten bei Mietern und Käufern vergriffen und somit sehr teuer", sagte Kallmeyer FONDS professionell Online. Auch in den zweiten Städten würden die Mieten in erster Lage erheblich steigen. Während Buss Capital in Holland derzeit kaum Einkaufsgelegenheiten ausmacht, glaubt das Emissionshaus in Deutschland gute Chancen vorzufinden. Der Fondsinitiator, der im vergangenen Jahr 154 Millionen Euro Eigenkapital bei Privatanlegern akquiriert hat, setzt weiterhin auf vergleichsweise kleine Objekte. Der Neubau des Immobilienfonds 4, der im Dezember 2011 vom Mieter bezogen wurde, verfügt über eine vermietbare Fläche von 8.900 Quadratmeter. Vermietet ist das einen Steinwurf vom Dortmunder Hauptbahnhof gelegene Bürohaus an der Jobcenter, das je zur Hälfte der Stadt Dortmund und der Agentur für Arbeit gehört. Das Investitionsvolumen des etwa 10,5 Jahre laufenden Fonds beläuft sich auf rund 18,5 Millionen Euro inklusive Agio, wobei das langfristige Darlehen knapp 9,2 Millionen Euro ausmacht. 

Derzeit prüft Kallmeyer mit seinem Team weitere Immobilienankäufe in Deutschland. Mit einem oder zwei weiteren Fondsemissionen in diesem Jahr kann dem Vernehmen nach gerechnet werden. Fest steht indes der Plan des Emissionshauses mit maritimen Wurzeln, im Frühjahr zwei weitere Containerfonds auf den Markt zu bringen. Derzeit arbeitet Buss Capital an einer neuen Fondsstruktur, die in einigen Wochen vorgestellt werden soll. Vorab waren dazu jedoch keine Details zu erfahren. (ae)

Quelle:FONDS professionell

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