
DWS Top 50 Asien: Update
Wie beurteilt Andreas Wendelken die Lage an den Märkten und wie richtet er den DWS Top 50 Asien darauf aus? Im Update steht der Fondsmanager Rede und Antwort.
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Solit Kapital: Finanzkrise beflügelt auch 2012 Edelmetalle

Robert Vitye, GF Solit Kapital
Durch den Dreijahrestender der EZB, der den Eurobanken gegen Jahresende 2011 billige Kredite in Höhe von rund 500 Milliarden Euro ermöglichte, wurde de facto einer indirekten Staatsfinanzierung durch die Notenpresse der Weg bereitet. Die Finanzmärkte bejubelten den Schritt der EZB. Ende Februar sollen mindestens weitere 500 Milliarden Euro in das Euro-Geldsystem geschleust werden. Robert Vitye, Geschäftsführer des Hamburger Edelmetallespezialisten Solit Kapital, ist sich sicher, „die EZB muss noch viel mehr Geld drucken, um einen möglichen Showdown und Euro-Zerfall zu verhindern.“ Anleger, die in Gold und Silber investiert sind, können diesem Szenario nach Einschätzung Vityes gelassen entgegen sehen.
Der Aufwärtstrend bei den Edelmetallen sei nach einem vorübergehenden Rückschlag wieder intakt, gibt sich Vitye zuversichtlich. In den ersten fünf Wochen des Jahres kletterte der Goldpreis auf Eurobasis um 7,5 Prozent, Silber notierte sogar rund 16,5 Prozent höher als noch zu Jahresbeginn. „Gold- und Silberinvestoren schützen sich mit ihren Edelmetall-Investments vor dem grassierenden Vertrauensverlust gegenüber den Papiergeldwährungen. Hinzu kommt, dass Gold und Silber langfristig zu den besten Anlagen gehörten, die Investoren in den vergangenen zehn Jahren tätigen konnten“, so Vitye.
Signale für weitere Kurszuwächse auf Grün
Der jüngste Auftrieb begründe sich insbesondere durch eine hohe Nachfrage nach Edelmetallen zu Anlagezwecken, erklärt der Experte. „Sowohl institutionelle Investoren als auch Privatanleger wechselten zu Jahresbeginn wieder auf die Käuferseite. Damit stehen die Signale für weitere Kurszuwächse bei Gold und Silber auf Grün.“ Solit Kapital erwartet eine Fortsetzung des Aufwärtstrends der beiden Anlagemetalle im Verlauf des Jahres 2012. „Denn das billige Geld der Notenbank hat die grassierende Schuldenkrise zwar vorübergehend übertüncht, die Stabilität des Finanzsystems jedoch weiter ausgehöhlt.“ (dw)
„Eurosklerose“ zieht Realwirtschaft in den Abgrund

Die Konjunktur ist nicht nur in Portugal und in Griechenland abgestürzt. Der Abschwung bedroht nun auch die EU-Kernstaaten. Wie stark die Realwirtschaft derzeit einbricht, verdeutlichen die Konjunkturindikatoren der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Besonders stark leiden neben Spanien und Italien auch Großbritannien und Frankreich. Quelle: Thomson Reuters, Solit Kapital (Daten Frankreichs und Italiens bis Q4 2011)
Quelle:FONDS professionell
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