Der Robo-Berater Growney zieht ein Jahr nach seinem Start eine positive Bilanz – und kündigt an, künftig Angebote im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) machen zu wollen. Wie das Berliner Start-up in einer Pressemitteilung schreibt, wolle es neben dem Privatkundengeschäft mit den fünf Investmentstrategien auf Basis von börsengehandelten Indexfonds (ETFs) auch Lösungen für eine bAV anbieten.

Das Fintech setzt hier konkret bei der sogenannten Entgeltumwandlung in der bAV an: Teile des Gehaltes eines Arbeitnehmers fließen nicht monatlich auf dessen Girokonto, sondern werden in ein Portfolio aus ETFs investiert, das bis zum Eintritt ins Rentenalter beim Unternehmen angesiedelt bleibt.

Arbeitgeber solle auch Gebühren von Growney übernehmen
"Eine attraktive bAV-Lösung ist ein wichtiges Instrument, um Mitarbeiter für ein Unternehmen zu gewinnen und auch langfristig zu halten. Unsere Angebote sind dafür bestens geeignet und bringen frischen Wind in den Markt", erläutert Gerald Klein, Gründer und CEO von Growney.

Als Einstieg in das neue Modell eignet sich nach eigenen Angaben auch die Übernahme der von Growney erhobenen Servicegebühr durch den Arbeitgeber in Form eines geldwerten Vorteils – ganz so wie es oft schon bei den Gebühren für ein Fitnessstudio im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements üblich ist. Statt um körperliche Fitness geht es dann darum, die Mitarbeiter auch finanziell fit für die Zukunft zu machen. (jb)