Die Bank wird zukünftig eine "Vermögensverwaltung für Sparkassen" anbieten und dabei das Portfoliomanagement, die Abwicklung sowie die regulatorisch notwendigen Arbeiten übernehmen. Die Beratung und die Depotführung verbleiben bei dem neuen Angebot jedoch bei der Sparkasse vor Ort. Dies hat den Vorteil, dass das heimische Institut weiterhin nah am Kunden agieren und das Wertpapierdepot im Hause behalten kann. Bei dem bereits bestehenden Produkt "individuelle Vermögensverwaltung“ gibt die vermittelnde Sparkasse auch die Depotführung an die Frankfurter Bankgesellschaft, die ihren Sitz in Zürich hat, ab.

Schon länger zeichnet sich ein Trend ab, dass kleinere Institute wie Sparkassen und Genossenschaftsbanken ihren Kunden nicht mehr nur eine Anlageberatung anbieten wollen, sondern eine "echte" Vermögensverwaltung. Die Häuser gründen dafür eigene Einheiten oder arbeiten mit externen Anbietern zusammen (Ende vergangenen Jahres stellte FONDS professionell verschiedene Modelle vor).

Gleichzeitig gab die Bank eine Neustrukturierung ihres Family-Office-Bereiches bekannt. Das bisherige Family Office der Frankfurter Bankgesellschaft, die Gesellschaft Nötzli, Mai & Partner mit Sitz in Zürich, wird in einem neu geschaffenen Family Office mit Sitz in Frankfurt aufgehen. Als Vorstandsvorsitzender wird Dietmar Schunk die Geschäfte des neu strukturierten Bereiches, der mit rund 10 Mitarbeitern startet, führen. Insgesamt verwaltet die Frankfurter Bankgesellschaft Assets in Höhe von 10,7 Milliarden Euro.(mh)